Frischer Glanz für altes Schulhaus

Wäschenbeuren.  Das denkmalgeschützte alte Schulhaus der Gemeinde Wäschenbeuren wird bald in neuem Glanz erstrahlen: Für das historische Gebäude aus dem Jahr 1913 sind einige Sanierungsarbeiten geplant.

Auf der letzten Gemeinderatssitzung stellte das Architekturbüro Hermann die angedachten Maßnahmen des Sanierungskonzepts vor. Dieses sieht im Obergeschoss eine Erneuerung der Beleuchtung vor, wobei auch die Holzfaserdecken durch neue abgehängte Decken ersetzt werden sollen. Insgesamt soll dabei 50 Prozent des Deckenbereichs im Obergeschoss erneuert werden. Für die Decken des Erdgeschosses ist dagegen ein neuer Anstrich vorgesehen, ebenso wie für Treppengeländer, Türen und Heizkörper.

Eine Sanierung der Parkettböden, die teilweise mit Linoleum abgeklebt sind, ist ebenfalls angedacht. Für das Treppenhaus sind zudem noch einige kleinere Fliesenarbeiten vorgesehen und die Klassenräume sollen noch mit Sideboards, Pinnwandflächen und eventuell neuen Vorhängen ausgestattet werden. Neben einigen technischen Neuerungen wurden dem Bürgergremium auch die Maßnahmen im Fassadenbereich vorgestellt.

Der Kostenpunkt der Sanierung liegt in jedem Fall bei rund 170 000 Euro - je nach weiteren Maßnahmen, die im Rahmen der Sitzung zur Sprache kamen, kann sich der Aufwand noch erhöhen. So kam seitens des Architekturbüros der Hinweis, dass die Heizkörper nicht mehr den aktuellen Unfallverhütungsvorschriften entsprechen würden.

Gemeinderat Peter Schührer warf ein, dass für das Gebäude einheitliche Bodenverhältnisse mit Parkett wünschenswert wären und Peter Baudisch regte an, zu überprüfen, ob der Brandschutz und die Fluchtwege noch den neuesten Sicherheitsanforderungen entsprechen würden.

"Diese Aspekte werden wir jetzt überprüfen und anschließend nochmals beraten, bevor es an die Ausschreibungen geht", erklärte Bürgermeister Karl Vesenmaier. Die Ausführung der achtwöchigen Sanierungsarbeiten soll konzentriert erfolgen, wobei auch die Einbeziehung einiger Ferienwochen an Pfingsten oder im Sommer angedacht ist.

Seitens der Schulleitung wurde signalisiert, dass diese zwei Monate für die im alten Schulhaus untergebrachten Klassen mit anderweitigen Raumlösungen überbrückt werden könnten.


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Autor: NADJA KIENLE | 07.02.2012

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