Fahr mal raus: Ulm feiert Schwörwoche

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Das traditionelle Nabada auf der Donau gehört genauso zur Schwörwoche  wie Lichterserenade oder die Schwörrede des Oberbürgermeisters.   Foto: 

Bis zum kommenden Montag ist in Ulm einiges geboten: Die Münsterstadt feiert die traditionelle Schwörwoche – mit einem abwechslungsreichen Programm für Jung und Alt.

„Abheben, durchschütteln und durchdrehen“ oder auch nur gemütlich genießen heißt seit vergangenem Wochenende schon die Devise beim Ulmer Volksfest in der Friedrichsau. Attraktionen sind der „Artistico“, die höchste Schaukel der Welt, der „Transformer“, ein Fahrgeschäft, in dem die Gäste in drei Achsen durchgedreht werden, aber auch die lebendige Geisterbahn „Shining“.

Stimmungsvoll wird es heute Abend beim Ballonglühen und am Samstagabend bei der Lichterserenade. Ab 20.30 Uhr wird die Donau  zum verspielten Lichtermeer, wenn  nach Einbruch der Dunkelheit mit musikalischer Umrahmung  zwischen Fischerplätzle und Friedrichsau rund 10 000 Windlichter entzündet und aufs Wasser gesetzt werden. Später, so versprechen die Veranstalter,  lassen prachtvoll angestrahlte Wasserfontänen aus Feuerwehrrohren und grell aufsprühende römische Lichter die Donau und den Himmel über ihr hell erleuchten. Genießen kann man dieses Schauspiel auf dem Schwal,  einer Insel in der Donau auf Neu-Ulmer Seite. Hier ist von Freitag bis Montag bei Live-Musik Party angesagt.

Am Montag geht die Festwoche  um 11Uhr im Weinhof weiter: Hier wird der neue Ulmer Oberbürgermeister  Gunter Czisch vor den Bürgern seine erste Schwörrede halten. Seit 1397 sind die Ulmer Oberbürgermeister verpflichtet, jedes Jahr Rechenschaft abzulegen und ihren Eid auf den „Schwörbrief“ abzulegen.  Ein weiterer Höhepunkt ist am Montag  das „Nabada“: Zehntausende Schaulustige säumen die Ufer, wenn der Tross der Motto-Boote, Floße und Schlauchboote die Donau herunterfährt. Humor braucht dann  die Stadtprominenz – für  den einen oder anderen Seitenhieb der „Nabader“.

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