Breitbandnetz: Amstetten muss sich sputen

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will ein eigenes Breitbandnetz aufbauen, muss sich aber sputen: Bis spätestens Ende 2018 müsse die Gemeinde die benötigten Leerrohre verlegt haben, um sich selbst einen Breitband-Anbieter suchen zu können, informierte jetzt Kämmerer Karlheinz Beutel den Gemeinderat.

Hintergrund bilden die Pläne der Telekom, die in Gemeinden Internet mittels Vectoring-Technik anbieten will. Die Bundesnetzagentur hat dies zwar untersagt, allerdings kann die Telekom 2018 einen neuen Antrag auf Vectoring stellen. Wird das Vectoring dann genehmigt, könnte die Kommune nicht mehr auf die Kabelverzweiger der Telekom zugreifen und müsste ihr Breitbandnetz bis ans Haus legen, was unterm Strich sehr teuer wird, warnte Beutel. Der Gemeinderat billigte daraufhin einen vom Kämmerer vorgelegten Bauzeitenplan. Demnach sollen im kommenden Jahr vor allem die noch unterversorgten Gewerbegebiete im Hauptort mit Leerrohren angefahren werden. In den Ortsteilen hat die Gemeinde bis auf einige Ausnahmen bereits ein Versorgungsnetz aufgebaut. Dort haben die Privathaushalte über den Anbieter sdt.net Zugang zu schnellem Internet.

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