Baugenossenschaft sorgt für bezahlbaren Wohnraum in Reichenbach

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Jubilare wurden für 25 und 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt und erhielten ein kleines Präsent.  Foto: 

Bei der Mitgliederversammlung der Baugenossenschaft Reichenbach nannte der Vorstandsvorsitzende, Bürgermeister Bernhard Richter, die Situation des Unternehmens „ordentlich und stabil“.  Im Geschäftsbericht wird eine Bilanzsumme von 5 673 774 Euro ausgewiesen. Richter freute sich, dass alle Verwalterverträge der Genossenschaft verlängert wurden. Er hob die geringe Mieterfluktuation sowie überwiegend sehr gute Zahlungsmoral der Mieter hervor. Durch Rotation der Wohnungen mit ihren unterschiedlichen Größen habe die Genossenschaft auch junge Menschen als neue Zielgruppe erschlossen. Die Genossenschaft übernehme mit der Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum eine wichtige Funktion im Ort.

Zur Attraktivität der Genossenschaftswohnungen auf dem Siegenberg trägt nach Meinung des Vorstandes auch das Carsharing-Auto am Siegenberg bei,  da viele Familien so auf ein zweites Auto verzichten können und auch Senioren ohne Auto mobil seien.

Der Vorstandsvorsitzende stellte die Bilanz vor und erläuterte kurz das Zahlenwerk sowie die Verwendung des Gewinns in Höhe von 44 989 Euro, der teilweise als Dividende ausgeschüttet und teilweise auf neue Rechnung vorgetragen wird. Nach wie vor würden zwei Prozent Dividende an die Mitglieder ausgezahlt. Nachdem sich der langjährige Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Kuberski gesundheitsbedingt nicht mehr zur Wahl stellte, nahmen die Mitglieder den Vorschlag des Aufsichtsrates an, das Gremium um einen Sitz zu verkleinern. Somit mussten keine Wahlen durchgeführt werden. Stattdessen verabschiedete Erwin Hees als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender den scheidenden Vorsitzenden Wolfgang Kuberski. Kuberski, der seit 1978 im Kontrollgremuim der Genossenschaft saß, übernahm fünf Jahre später den Vorsitz und war seither nur mit einer kurzen Krankheitsunterbrechung Vorsitzender. Hees dankte Kuberski für sein vielfältiges Engagement und die sehr erfolgreiche Zeit, in der der Wohnungsbestand von 105 auf 409 Wohnungen und die Bilanzsumme von 3,6 auf 5,7 Mio Euro gestiegen sei.

Kuberski bedankte sich für das Vertrauen, das er bei den 13 Wahlen zum Aufsichtsrat bekommen hatte. Er wurde zum ersten Ehrenaufsichtsratsvorsitzenden der Genossenschaft ernannt.

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