Tödlicher Unfall: Polizisten unter Verdacht

Ein Harley-Fahrer stirbt nachts auf der Autobahn 5: Im Zusammenhang mit diesem tödlichen Unfall ermittelt die Freiburger Polizei nun gegen drei Beamte aus den eigenen Reihen.

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Zwei sollen die Ermittlungen behindert haben, ein 31-Jähriger soll der Fahrer des Unfallwagens gewesen sein. Bei den Tatverdächtigen handelt es um Beamte, die dem Polizeipräsidium Einsatz angehören, das in Göppingen angesiedelt ist.

Der 31-jährige Polizist soll in der Nacht zum Freitag, 1. August, gegen 2 Uhr zwischen den Anschlussstellen Freiburg-Mitte und Freiburg-Nord auf ein Motorrad aufgefahren sein. Dessen Fahrer, ein 55-Jähriger aus dem Landkreis Emmendingen, stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu. Er starb noch an der Unfallstelle. Der Unfallverursacher floh zunächst, stellte sich aber gegen Mittag der Polizei. Er wurde sofort vom Dienst suspendiert.

Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft Freiburg die Ermittlungen auf zwei weitere Beamte ausgeweitet, die wie der mutmaßliche Unfallfahrer Mitglieder des Mobilen Einsatzkommandos (MEK) in Freiburg sind. Diese Dienststelle ist dem Polizeipräsidium Einsatz in Göppingen untergeordnet, erklärte am Montag Roland Fleischer, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit beim Polizeipräsidium Einsatz. Bei den beiden Beamten besteht der Verdacht der Strafvereitelung im Amt. 

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