Rentnerinnen durchschauen Trickbetrüger

Mit dem sogenannten Enkeltrick hat ein Mann versucht, zwei Rentnerinnen aus Geislingen zu überlisten. Erfolg hatte er aber keinen, die beiden älteren Damen durchschauten den Trick und riefen stattdessen bei der Polizei an. Mit Tipps von der Polizei.

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Der Unbekannte hatte Dienstagnachmittag bei einer 83-jährigen Geislingerin angerufen. Er gab sich ihr gegenüber als Vetter aus Ulm aus. Er hätte ein Grundstück erworben und benötige dafür dringend und sofort Geld. Der Rentnerin kam dies laut Polizei allerdings komisch vor. Als sie dem Unbekannten mitteilte, dass er kein Geld von ihr bekäme, beendete dieser das Gespräch.
 
Einer 87-Jährigen erging es kurz darauf ganz ähnlich. Sie erhielt von ihrem angeblichen Enkel einen Anruf. Dieser wollte für eine Eigentumswohnung Geld von der Frau. Da ihr die Stimme des Mannes nicht bekannt vorkam, ließ sich die 87-Jährige von dem Anrufer nicht beirren. Die Frau konfrontierte den Unbekannten mit der Tatsache, dass er nicht ihr Enkel sei. Daraufhin legte der Mann sofort auf.
 
Beide Frauen riefen nach den Telefonaten sofort bei der Polizei an. Die Beamten ermitteln jetzt, wer hinter den betrügerischen Anrufen steckt.

Tipps von der Polizei

Die Polizei rät zur Vorsicht bei Anrufen angeblicher Familienangehöriger. Zunächst sollte man sich vergewissern, ob der Anrufer tatsächlich ein Verwandter ist. Außerdem ist es ratsam, sich die Rufnummer zu notieren. Die Polizei empfiehlt, den angeblichen Verwandten zurückzurufen - und zwar unter der üblichen Nummer. Es helfe natürlich auch, sich mit einer Vertrauensperson auszutauschen. Bestehen Zweifel an der Richtigkeit des Anrufes, ist es besser den Telefonhörer aufzulegen und die Polizei zu informieren. Auf gar keinen Fall sollten Angerufene das geforderte Geld überweisen.

Diese und viele weitere Tipps gibt die Polizei in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.polizei-beratung.de.

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