Grund für Polizeieinsatz war ein Familienstreit

Bei dem Polizeieinsatz, der am Dienstagmorgen für Aufregung in einem Eislinger Wohngebiet gesorgt hatte, ging es nach Auskunft des Ulmer Polizeipräsidiums nicht um Salafisten, sondern um Familienstreitigkeiten.

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Die Polizei rückte um 8.15 Uhr aus, um den Streit zu schlichten. „In so einem Fall kommt es auch mal vor, dass Personen mitgenommen werden“, erklärte Polizeisprecher Tobias Schmidberger auf Anfrage. Bei dem Einsatz sei es nicht um Salafisten gegangen, so Schmidberger. Passanten hatten beobachtet, wie ein Ehepaar von der Polizei abgeführt wurde, und den Verdacht geäußert, es handle sich um einen Einsatz gegen Salafisten.

Einen Zusammenhang des Polizeieinsatzes in Eislingen mit dem Mitte vergangener Woche ausgesprochenen Verbot eines islamistischen Stuttgarter Moscheevereins, der Kämpfer für den syrischen Bürgerkrieg rekrutiert haben soll, schloss auch das Stuttgarter Polizeipräsidium am Mittwoch aus. „Im Zuge dieses Verbots kam es zu keinen Durchsuchungen oder sonstigen Polizeiaktionen in der Region Göppingen“, betonte der Stuttgarter Polizeisprecher Michael Schossig auf Anfrage. Auch Hinweise, wonach in dem Haus des Ehepaars in Eislingen mindestens einmal der salafistische Prediger Pierre Vogel zu Gast gewesen sein soll, konnte das Stuttgarter Polizeipräsidium nicht bestätigen.

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