Politik: Diskussion bei den Horber Sozialdemokraten: Warum soziale Politik Mut erfordert

Dorothea Kliche-Behnke spricht auf Einladung des SPD-Ortsvereins am 17. Januar im Horber Marmorwerk.
SPD/Hannah BichayDr. Dorothea Kliche-Behnke, SPD-Landtagsabgeordnete und Kommunalpolitikerin aus Tübingen, spricht am Mittwoch, 17. Januar, auf Einladung des SPD-Ortsvereins Horb, Empfingen und Eutingen zum Thema „Soziale Kommunalpolitik ist nichts für Feiglinge. Wir wollen Horb nicht den Populisten überlassen!“. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Marmorwerk (Reibegäßle 10).
Die SPD schreibt: Wer in Horb beim sozialen Weihnachtsmarkt „Weihnachten schenken“ am 23. Dezember war, dem sei klar, wie viele Menschen in unserer Region von Armut betroffen sind. Einzelne Aktionen, wie diese, seien ein Zeichen der Solidarität und des respektvollen Miteinanders. Dennoch brauche es langfristig politische Lösungen, die helfen, dass Menschen vor Ort in Würde leben können. „Welche Möglichkeiten gibt es in der Kommunalpolitik für soziale Politikgestaltung?“ ist eine der Fragen, die gestellt werden. „Was können Bürgerinnen und Bürger in Horb tun, damit es Menschen, vor allem Familien mit Kindern, jungen Menschen und älteren Bürgern, unabhängig vom Einkommen, gut geht? Welche sozialen Infrastrukturen sind dafür notwendig?“ Die kommunale Finanzlage sei angespannt und es werde hart um knappe Ressourcen gerungen. „Wie können wir diese soziale Politik so kommunizieren, dass wir die Menschen mitnehmen und sie nicht auf vermeintlich einfache Lösungen der Populisten hereinfallen?“, heißt es in der Mitteilung weiter. „Soziale Kommunalpolitik braucht Mut und manchmal Kreativität. Vor allem braucht sie Ausdauer. Es wird um politische Kompromisse gerungen und es müssen pragmatische Lösungen gefunden werden. Das ist nicht immer einfach. Aber das Schöne daran ist, dass wir hier vor Ort mitgestalten können. Der Einsatz lohnt sich, denn wir alle profitieren davon.“
Kliche-Behnke berichtet von ihrer politischen Arbeit und gibt Anregungen für soziale Kommunalpolitik. Vor allem will sie Mut machen und für eine Kandidatur bei den kommenden Kommunalwahlen motivieren. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Im Anschluss an Vortrag und Diskussion ist ein geselliger Abschluss mit anregenden Gesprächen geplant.