Aus der Schule geplaudert
Realschule Süßen I
Süßen - Kostenlose Bildung, tägliche Mahlzeiten und ein Dach über dem Kopf ist nicht für alle Kinder eine Selbstverständlichkeit. Dies wurde den Schülern der Klasse 8d der Geschwister-Scholl-Realschule einmal mehr bewusst nach einer Informationsveranstaltung über Straßenkinder in Brasilien, die der ehemalige Schuldekan Anton König den Kindern präsentierte. Seit 1993 unterstützt die Schule das Entwicklungsprojekt "Straßenkinder in Brasilien", denn nicht nur Bildung, sondern auch Soziales Engagement und soziales Lernen ist eine Kernaufgabe der Realschule. So entschloss sich die ehemalige Klasse 8d nach der Neubildung einer zusätzlichen Klasse zu Beginn des 9. Schuljahres ihre Klassenkasse aufzulösen. Das über drei Schuljahre durch Bastelarbeiten und Verkaufsaktionen erwirtschaftete Geld wurde nicht in Kleinbeträgen den einzelnen Schülern ausgezahlt, sondern sollte für eine gute Sache gespendet werden. So kamen insgesamt 140 Euro zusammen und wurden Rektor Fischer zur Weiterleitung für das Projekt "Brasilienhilfe" übergeben.
Realschule Süßen II
Süßen - Stacheldraht, Wachtürme, Baracken, der Bunker, das Krematorium, der riesige geschotterte Appellplatz, kalte, gleichgültige Rationalität - und darüber ein vom Föhn blank geputzter, blauer bayrischer Himmel mit frühlingslauen Temperaturen. So widersprüchlich erlebten die Schüler und Schülerinnen der Klassen 10a und 10b der Geschwister-Scholl-Realschule ihren Besuch in der KZ-Gedenkstätte Dachau. Die Schüler konnten in den einzelnen Besichtigungstationen die schrittweise Entwürdigung der Persönlichkeit der Häftlinge nachvollziehen. Der Weg führte auch zum Krematorium, in dem die meisten der geschätzten 50 000 Todesopfer der 12-jährigen Schreckenszeit in gusseisernen Öfen verbrannt wurden. Zum Abschluss der Führung überqueren die vom anschaulichen Geschichtsunterricht sichtlich beeindruckten Schüler/innen den Appellplatz, um in das Hauptgebäude zu gelangen, wo Filmsequenzen die Leiden der KZ-Insassen in diesem menschenverachtenden System noch einmal lebendig werden lassen. Vor diesem Gebäude steht das Mahnmal, ein Relief aus den Winkeln, mit denen man die Gefangenen hier kennzeichnete. Darüber eine Eisenplastik - als Stacheldrahtverhau oder als menschliche Skelette interpretierbar, so wie diese Jammergestalten aus Haut und Knochen, die im April 1945 ihren Befreiern entgegen wankten.
Hier endete schließlich die bedrückende Exkursion in das schwärzeste Kapitel unserer deutschen Geschichte. Einem Kapitel, dem man sich stellen muss, besonders dann, wenn man als Schule in der Tradition der Geschwister Scholl steht.
Dr.-Engel-Realschule
Eislingen - Eine Schülergruppe der Klasse 9e der Dr.-Engel-Realschule erlebte aufregende und abwechslungsreiche Tage bei einer internationalen Schülerbegegnung in Aalborg im Norden Dänemarks. Im Rahmen ihres Comenius-Projekts, das von der Europäischen Union stark gefördert wird, trafen sie Gleichaltrige aus vier EU-Ländern. Die Neunklässler mit ihren Begleitlehrerinnen Michaela Schley und Christina Rehm machten sich nicht auf eine Vergnügungs- oder Urlaubsreise, vielmehr sollten die Schüler aus fünf verschiedenen Ländern Europas ihr Land den Partnern näher bringen und sich noch besser kennen lernen. Das Treffen in Dänemark war bereits die dritte Begegnung zwischen den Jugendlichen aus Mallorca, Dänemark, Holland, Nordirland und Eislingen.
Am ersten Tag ging es dann mit einem Sight-Seeing-Bus durch Kopenhagen. Was allen aus der Gruppe sofort auffiel, war die Vielzahl an Fahrradfahrern, für die es sogar ein zweistöckiges Parkhaus gibt. Am Flughafen hörten die Eislinger katalanische Laute. Und tatsächlich trafen die Schüler und Lehrer von Mallorca ein und sie flogen gemeinsam nach Aalborg. Den ersten Abend verbrachten die Neunklässler in ihren Gastfamilien. Am nächsten Morgen wurde der Kontakt zwischen den verschiedenen Nationalitäten hergestellt. Dann ging"s zum größten Aquarium von Nordeuropa. Dort drehte jede Gruppe eine kleine Filmsequenz, die später als Übergang im großen Comenius-Begegnungsfilm benutzt wurde. Dieser gemeinsam erstellte Film ist eines der Projekte bei diesem internationalen Austausch. Am nächsten Tag bereiteten sich zwei Schüler aus jedem Land auf die Präsentation zur Klimaerwärmung auf Englisch vor. Abends trafen sich alle Schüler mit Austauschpartner und deren Eltern in der Schule zu einem "Bunten Abend". Am nächsten Tag lernten die Realschüler ein Stück Dänemark kennen: Mit dem Bus nach Skagen, dem nördlichsten Punkt Dänemarks. Hier treffen Nord- und die Ostsee aufeinander. Jetzt freuen sich ihre Klassenkameraden auf die kommenden Begegnungen in Holland und Irland im März und Juni.
Messelbergschule
Donzdorf - Unter dem Motto "Gute Elternvertreter" braucht die Schule veranstaltete Elternvertreterin Cordula May im Auftrag der Elternstiftung Baden-Württemberg in der Mensa der Messelbergschule eine Grundschulung für Elternvertreter. In angenehmer Atmosphäre wurde über Aufgaben und Pflichten der Elternvertreter informiert. Die Teilnehmerkonnten viele wertvolle Tipps mit nach Hause nehmen.
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26.11.2009
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