Das erste Eis und die neuesten Trends

Donzdorf.  Der verkaufsoffene Sonntag in Donzdorf präsentierte sich in einem Wetter-Wechselbad. Doch die Gäste ließen sich nicht vom Bummeln abhalten.

Einem Wetter-Wechselbad mussten sich Geschäftsleute und Sonntags-Bummler beim verkaufsoffenen Sonntag des Handels- und Gewerbevereins in Donzdorf stellen. Während zu Beginn teilweise sogar die Sonne hervorschien, prasselte der Regen zur Kaffeezeit herunter, um kurz darauf wieder zu verschwinden. Da tat es gut, dass viele Angebote in den Geschäftsräumen dargeboten wurden.

Mit extra Sonntagsrabatten konnte man frühjahrstaugliche Schuhe samt Bekleidung in den mit bunten Luftballons geschmückten Geschäften erstehen; anderswo wurde man mit frischen Tulpen, bunt bemalten Ostereiern oder herrlich duftender Zuckerwatte empfangen. Gewinnspiele und Sonderaktionen sorgten bei den teilnehmenden Betrieben für ständiges Kommen und Gehen.

Wer nicht weiß, was "Finnisches Dosenwerfen" ist, konnte sein Glück mit einem ungewöhnlichen Wurfgeschoss testen: einem Handy. Lange Schlangen gab es bei der Heavy-Metal-Plattenfirma, wo Musik gleich tütenweise eingekauft wurde und skandinavische Leckereien für eine gute Besucherfrequenz sorgten. Entlang der Hauptstraße testeten die einen schon mal die erste Kugel Eis, während die anderen den frischen Erdbeer- und Himbeerkuchen als Frühlingsboten kaum widerstehen konnten. Nur das Hinsitzen entlang des Straßencafés gestaltete sich widrig, das war hauptsächlich den Hartgesottenen vorbehalten.

Spanferkel mit Holzofenbrot, aber auch Ausstellungen zum Thema "Park-Reflexionen" im Schlosspark sowie zur Entwicklung des Landkreises bei der Bank waren Anziehungspunkte. Dazu noch ein neuer oder gebrauchter fahrbahrer Untersatz in Form von Fahrrädern oder gar Autos - was will man mehr. Die neuesten Trends im Elektro- und Elektronik-Bereich, bei Möbeln oder frischen Blumenkreationen wurden ebenso vorgestellt.

Wer gerne Geschichten hört, war in der Vorlesestunde der Stadtbücherei genau richtig: Die Geschichte von "Mama Muh" erfreute die Kinder besonders, die auch sonst überall gerne gesehen waren und mit Bastel- und Malangeboten sowie süßen Leckerein verwöhnt wurden.


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Autor: URSULA RESCH | 22.03.2010

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