Clowns glauben an das Leben

Kreis Göppingen.  "An das Leben glauben" - so lautete das Motto für das Jahresfest der Mitarbeiter des Fördervereins Hospizbewegung Kreis Göppingen. Bei dem Treffen wurde auch herzhaft gelacht.

Etwa 50 von über 70 Mitarbeitenden aus der Sterbe- und Trauerbegleitung sowie dem Vorstand fanden sich im Michael-Hörauf-Stift in Bad Boll ein. Schon beim Sektempfang nahm Kampino, Klinikclown aus Ludwigsburg, auf heitere Weise Kontakt zu den Gästen auf und begleitete auch weiterhin das Programm mit hintersinnigen, aber auch heiteren Kommentaren.

Der liebevoll geschmückte Festsaal bot den passenden Rahmen für das festliche Menü, vorbereitet und serviert vom Küchenteam des Michael-Hörauf-Stifts unter Küchenchef Markus Schwierz. Zwischendurch blickte Einsatzleiterin Petra Csiky zurück auf das Jahr 2011, in dem die Ehrenamtlichen wieder sehr gefragt waren und mehr Patienten begleiteten als im Vorjahr. Für zehn Jahre Mitarbeit in der Sterbebegleitung wurde Frau Rau geehrt. Verabschiedet wurden Frau Hofmann, die ebenfalls in der Sterbebegleitung tätig war und Frau Holzäpfel als langjähriges Vorstandsmitglied. Sie alle erhielten vom Vorsitzenden Michael Kröner als symbolisches Dankeschön einen Stein mit einer Pflanze, Zeichen dafür, dass die Mitarbeitenden den Menschen zur Seite stehen und helfen, Steine im Leben zu tragen. Aus diesem Tun kann auch wieder Lebenskraft erwachsen.

Anschließend gehörte Kampino die Bühne. Fröhlich und mit zugleich tiefsinnigen Gedanken zauberte und jonglierte er, bezog das Publikum auf heitere Weise mit ein und schaffte es, dass Tränen gelacht wurden. "Warum sind Clowns nie traurig? - Sie glauben an das Leben." Damit ähneln sie den Hospizmitarbeitenden, die dies in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit zum Ausdruck bringen. Zum Abschied gab es für alle wie immer eine Rose mit auf den Weg - ein kleines Zeichen des Dankes und ebenfalls ein Symbol für das Leben.


zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

Sie können noch Zeichen als Text schreiben
Für registrierte Nutzer
Bitte anmelden, um Ihren Kommentar abzuschicken
Für noch nicht registrierte Nutzer
Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.








Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:


Autor: SWP | 09.02.2012

Google 1+
Voith Paper Technology Center

Voith Paper baut in Heidenheim 280 Stellen ab

Der Schnitt war angekündigt, fiel aber offenbar härter aus als erwartet: Angesichts drastischer Einbrüche am Markt für grafische Papiere will Voith Paper in Deutschland und Österreich über 700 seiner 2800 Stellen streichen.... mehr
Schwerer Unfall bei Brenz

Schwerer Vorfahrtunfall auf neuer Kreuzung bei Brenz

Weil eine Autofahrerin die Vorfahrt nicht beachtete, kam es am Dienstag zu einem verheerenden Unfall auf der neuen Bundesstraße 492: Die Unfallverursacherin wurde lebensgefährlich verletzt.... mehr

Schulbus durchbricht Leitplanke und kippt um

Burgrieden/Rot Der Fahrer eines mit elf Schülern besetzten Schulbuses ist am Donnerstagmittag von der Straße abgekommen, durch eine Leitplanke gebrochen und anschließend im Graben auf die Seite gekippt. Ein Großaufgebot an örtlichen und überregionalen Kräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei musste zum Einsatz anrücken.... mehr

Feuer bei Firma Knittel in Vöhringen

Vöhringen In dem Abfallentsorgungsbetrieb Knittel in Vöhringen ist am Donnerstag ein Großbrand ausgebrochen. Plastikmüll und Altpapier standen in Flammen.... mehr

Amok-Alarm an Schule in Memmingen - Fahndung nach Täter läuft

Memmingen Amok-Alarm hat am Dienstagnachmittag ein 15-jähriger Schüler der achten Klasse in Memmingen (Bayern) ausgelöst. Der Junge hatte die Lindenschule, eine Grund- und Hauptschule, mit zwei scharfen Waffen betreten und mehrere Personen bedroht. Auch ein Schuss fiel.... mehr

Amok-Alarm an Memminger Schule: Waffen gehören dem Vater

Memmingen Die Waffen des 14-jährigen Schützen aus Memmingen gehören dessen Vater. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch als Ergebnis erster Ermittlungen zu dem Amokalarm mit. Der Vater sei ein Sportschütze.... mehr