AUS DEN VEREINEN vom 2. September

Katzenschutz Donzdorf

Donzdorf - "Leistung lohnt sich !" Dieser Spruch galt auch für die Teilnehmer des Schülerferienprogramms beim Katzenschutz Donzdorf, denn - die Ergebnisse beim Tierschutz-Quiz waren insgesamt so hervorragend, dass sich die Vereinsführung kurzfristig entschloss, alle Schüler zum Ausflug nach Tübingen - zur Fledermausnacht - einzuladen. Die Kosten für die "Fledermaus-Tour" übernahm die Tierschutz-Stiftung Futura Felidae. Nach dem Start am Katzenheim in Donzdorf gings über die Alb zur ersten Station nach Reutlingen, wo die Besichtigung des Kreistierheims auf dem Programm stand. Der Vorsitzende des Tierschutzvereins Reutlingen, Herbert Lawo, gleichzeitig auch Vorsitzender des Landestierschutzverbandes Baden-Württemberg, begrüßte die Besucher aus dem Lautertal und gab einen Überblick über die großzügige Anlage mit den entsprechenden Zahlen. Dann zeigte er ihnen die ganze Vielfalt eines großen Tierheims mit der bunten Besatzung von Katzen, Hunden, Kaninchen, Vögeln, Frettchen, Chinchillas und anderen Exoten. Leider ging auch die eingeplante Stunde viel zu schnell rum, doch die Fledermäuse in Tübingen warteten schon. Vorher gab es auf dem Weg dorthin, in Kusterdingen, noch eine kleine Stärkung, denn der Abend würde ja lang werden. Gerade recht kam die Gruppe dann auf Schloss Hohentübingen an, um nichts von den faszinierenden Informationen und Anekdoten zu versäumen, die Fledi-Expertin Ilona Bausenwein mit ihrer fesselnden Art zum Besten gab. Wirklich jeder Besucher konnte eine Fledermaus streicheln und buchstäblich hautnah erleben, denn alle konnten am eigenen Ohr das Schnurren und den Herzschlag der Tiere hören und genießen. Bei einem "Ruhepuls von 800" ist das schon ein ganz spezielles Gefühl. Fledi "Carlo", seit zwölf Jahren das Haustier der Expertin, unterstützte bereitwillig auch die anatomische Präsentation der Fledertiere. Und was durch das gemischte Wetter schon zweifelhaft schien, passierte dann doch noch: Insgesamt 13 Tiere - überwiegend Zwergfledermäuse, die der Verein in den vergangenen Wochen und Monaten aufgepäppelt hatte - wurden nach Einbruch der Dämmerung noch ausgewildert.

Selbsthilfe nach Krebs

Kreis Göppingen - "Egal wohin wir uns nach der Diagnose Brustkrebs wenden, wir Männer sind mit dieser Krankheit eigentlich nie am richtigen Ort". Diese bittere Erkenntnis stammt von Peter Jacobi, bei dem vor drei Jahren ein sogenanntes Mammakarzinom diagnostiziert wurde. Er wandte sich an die Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH), die seit 30 Jahren die Interessen von Krebskranken vertritt und die nun ein Netzwerk für Männer mit Brustkrebs initiiert. Auf der Bundestagung der FSH in Magdeburg wurden nun die notwendigen Strukturen entwickelt. Mehr als 700 Mitglieder der FSH aus ganz Deutschland nahmen an dem Fachkongress der größten deutschen Krebs-Selbsthilfeorganisation teil. "Für uns ist diese Veranstaltung jedes Jahr ein Highlight", erklären Ingrid Konti und Ulrike Klinghofer, Vorsitzende der Gruppe Göppingen. Die Bundestagung bietet uns nicht nur die Gelegenheit, mit Gleichbetroffenen Erfahrungen auszutauschen, sondern dient uns vor allem auch zur Fortbildung." Die Gruppe Junge Menschen trifft sich immer am ersten Dienstag im Monat um 19.30 Uhr in der Gartenstraße 10 in Göppingen. Info: Ingrid Konti, Telefon: (07161) 33374.

Die Gruppe Göppingen (Nachmittagsgruppe) trifft sich immer am ersten Dienstag um 14 Uhr in den Räumen der Feuerwache, Mörikestraße 12 in Göppingen. Info: Ulrike Klinghofer, Telefon: (07161) 5045710.

MGV Donzdorf

Donzdorf - Nassfilzen von Stiftmäppchen und Wimpeln, der diesjährige Beitrag des Männergesangverein Donzdorf mit Frauenchor zum Schülerferienprogramm, fand regen Zuspruch. Unter der Anleitung von Marianne Zöller, Erika Rehm, Helga Feuerbach und Silke Paulßen haben sich sieben Jungen und acht Mädchen im Alter zwischen 9 und 12 Jahren mit Begeisterung diesem Thema gewidmet und nach kurzer Einführung über die Technik mit Feuereifer ihr Projekt begonnen. Nach knapp vier Stunden fleißigen Walkens - mit viel Seife und einigem Stöhnen, wie lange es wohl noch dauern wird, bis das Stück Stoff fest genug ist - haben dann alle ihre Werkstücke mit Freude betrachtet und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass was Tolles entstanden ist. Die Stiftmäppchen wurden am Ende noch mit Bleistift, Kugelschreibern und Markern bestückt. Voller Stolz nahmen die Kinder ihre geschaffenen Schätze mit nach Hause.

Albverein Salach

Salach - Der Albverein Salach bot im Rahmen des Schülerferienprogramms einen Besuch bei Winfried Poldrack im Steinzeit-Museumsdorf an. 25 Kinder und sieben Erwachsene fuhren zum Teil mit dem Bürgerbus und zum Teil mir Privatautos nach Jebenhausen. Winfried Poldrack erklärte den Kindern, wie in der Steinzeit gelebt und gejagt wurde. Gespannt folgten sie der Ausführung, wie zum Beispiel in der damaligen Zeit Feuer gemacht wurde. Philipp stoppte die Zeit hierfür, 4 Minuten und 45 Sekunden, dann erst brannte das Feuer. Interessant für die Kinder war auch, wie in der Steinzeit die Jagdwaffen hergestellt wurden. Jedes der Kinder durfte die Speere anfassen und jeder durfte auch mal mit Pfeil und Bogen schießen. Es konnte auch etwas Korn zwischen zwei Steinen zu Mehl gemahlen werden und jeder durfte sich aus Muscheln eine Steinzeit-Kette basteln. Nach eineinhalb Stunden Anschauungs- Unterricht durften die Teilnehmer sich eine Wurst oder Stockbrot im Lagerfeuer braten, dazu eine Flasche Apfelschorle und der Nachmittag war ein gelungenes Event. Um 17 Uhr fuhr der Bürgerbus vor und holte die Gesellschaft wieder ab.

Philippinischer

Freundeskreis

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Kreis Göppingen - Der Philippinische Freundeskreis Göppingen fuhr unter der Leitung von Nora Hummel zum Königssee bei Berchtesgaden. Per Bus holte man morgens die in den umliegenden Gemeinden wohnenden Filipinas mit ihren Familien ab. Wie von zu Hause gewohnt brachten einige von ihnen auch an diesem Morgen ihren Reiseproviant mit, und bald wehten die Düfte philippinischer Köstlichkeiten durch den Omnibus. Am Parkplatz entlockte das Panorama des Berchtesgadner Landes vielen ein überraschtes "Oh!" - Solche Bergspitzen, grünen Matten und Wälder gibt es auf den tropischen Philippineninseln nicht. Und erst der Königssee. Alle nahmen an der Bootsfahrt nach Sankt Bartholomä teil. Der Stewart des Elektroschiffs wußte Interessantes zum Thema Tourismus und Umweltschutz zu erzählen und blies mit der Trompete, um das berühmte - im Fahrpreis allerdings nicht inbegriffene - Echo aus den steilabfallenden Felswänden zu locken. Statt des sagenhaften siebenfachen Echos war diesmal zwar nur ein zweifaches zu hören, aber auch das beeindruckte die Fahrgäste. Nach der Besichtigung der weltbekannten Wallfahrtskirche Sankt Bartholomä und dem obligatorischen Besuch im nahegelegenen Biergarten war es auch schon wieder Zeit für die Rückfahrt.


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02.09.2010

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