Zuschüsse an Vereine im Sozialbereich

Kreisausschüsse bewilligen Gelder für Haus der Familie, Pro Familia, Haus Linde und Betreiber des „Lichtblick“.

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Sozial- und Jugendhilfeausschuss des Kreistags haben Zuschüsse an diverse Einrichtungen und Organisationen beschlossen. Rückwirkend für das Jahr 2016 beschloss der Jugendhilfeausschuss, dem Göppinger Haus der Familie 80.000 Euro zukommen zu lassen. 2015 war dem Verein ein maximaler Zuschuss in dieser Höhe in Aussicht gestellt worden. Das Rechnungsergebnis weist nun bei Einnahmen von knapp 900.000 Euro für 2016 exakt ein Minus von eben jenen 80.000 Euro aus, die dem Haus der Familie von den Kreisräten bewilligt wurden. Im selben Jahr bekam der Verein weitere Zuschüsse: 93.000 Euro vom Land, 84.000 von der Stadt Göppingen sowie 32.000 von der evangelischen Kirchengemeinde.

42.000 Euro hat der Sozialausschuss der Schwangerschaftsberatungsstelle des Vereins Pro Familia, Kreisverband Göppingen,  für 2016 bewilligt. Eine Rückforderung in Höhe von rund 4000 Euro wird dem Verein erlassen.  Hätte der Landkreis auf der Rückzahlung bestanden, hätte das den Verein an den Rand der Insolvenz gebracht. Der Landeszuschuss an Pro Familia in Göppingen betrug 2016 knapp 255.000 Euro.

Der Tagestreff Lichtblick wurde bis 30. Juni 2016 vom Verein für Psychiatrieerfahrene betrieben. Am 1. Juli wurde die Tagesstätte vom Verein Viadukt Hilfen für psychisch Kranke übernommen. Für das erste Halbjahr 2016 bewilligte der Sozialausschuss dem Verein für Psychiatrieerfahrene 65.000 Euro Zuschuss. Aufgrund der bereits ausgezahlten Abschlagszahlungen bestand allerdings eine Rückforderung von 5000 Euro, die der Verein nicht begleichen konnte. Sie wurde ihm nun erlassen. 70.000 Euro bekam der Verein Viadukt.

Der Sozialausschuss hat auch dem Umzug der Fachberatungsstelle des Vereins Haus Linde zugestimmt. Die Obdachlosenhilfe zieht mit dem Büro von der Mittleren Karlstraße 78 in Göppingen in die Grabenstraße 9. Das kostet im Jahr 12.000 Euro, um diesen Betrag steigt die Miete. Bereits 2008 hat der Landkreis mit dem Haus Linde einen Abmangelvertrag geschlossen, der besagt, dass der Kreis 90 Prozent der ungedeckten Kosten übernimmt. Also in diesem Fall 10.800 Euro Beteiligung an den erhöhten Mietkosten. Der Verein hatte im März 2017 den Betrieb der Fachberatungsstelle in den bisherigen Räumen wegen eines Wasserschadens und Schimmelbefalls einstellen müssen. Als Notlösung wurde vorübergehend ein benachbartes Büro genutzt.

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