Zum Start kein Chaos

Gestern war der offizielle Tag eins im neuen Möbelhaus Mahler in Neu-Ulm. Der Besuch war ordentlich, aber im Parkhaus gab es einige leere Plätze. Immerhin: Zum Probelauf die Tage zuvor kamen 10 000 Kunden.

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Die Verantwortlichen des neuen Möbelhauses Mahler in Neu-Ulm sind mit dem Geschäft am gestrigen Eröffnungstag zufrieden. Foto: Volkmar Könneke

12.30 Uhr gestern Mittag im Neu-Ulmer Starkfeld. Das Verkehrsaufkommen ist zwar höher als an sonstigen Donnerstagen, von chaotischen Verhältnissen kann keine Rede sein. Nur vor der Einfahrt ins Parkhaus mit seinen knapp 1300 Stellplätzen stehen ein paar Autos Stoßstange an Stoßstange. Auf den oberen Parkdecks ist noch jede Menge Platz vorhanden.

Zweieinhalb Stunden zuvor hat Möbel Mahler am ehemaligen Mutschler-Standort offiziell seine Pforten geöffnet. Möbel auf fünf Geschossen mit 74 000 Quadratmetern, dazu, wie Plakate im Haus werben, 100 000 Eröffnungsangebote sollen die Kunden locken. Was allerdings im näheren Umfeld von Möbel Mahler schon deutlich auffällt, sind die vielen Plakate vom Sendener Konkurrenten Inhofer, der mit dicken Lettern seinen treuen Kunden "Danke" sagt. Der Zweikampf zwischen den beiden Möbelgiganten ist in vollem Gang.

Vor dem neuen Foyer mit der gigantischen Glasfront dreht sich ein großes Kettenkarussell, ist Kinderlachen zu hören. Drinnen herrscht schon emsiges, geschäftiges Treiben. Vor allem auf der großen Spindel, die alle fünf Etagen verbindet, laufen Menschen wie auf einer Ameisenstraße mal aufwärts, mal abwärts, mitunter begleitet von Clowns oder Pantomime-Schauspielern. Die Atmosphäre ist locker. In den einzelnen Etagen werden dagegen ernstere Verkaufsgespräche geführt. Dass sich dort aber die Massen auf den Füßen herumstehen würden, kann man nun nicht behaupten.

Voller ist es schon im fünften Geschoss, was an der Gastronomie dort liegt. Zudem ist gerade Mittagessenszeit. Und es gibt jede Menge Schnäppchenangebote: Putenschnitzel für 4,90 Euro, Zwiebelrostbraten für 8,90 Euro.

In einer Ecke steht ein gutes Dutzend grau und schwarz gewandete Damen und Herren. Mittendrin der Chef des Hauses, Gerhard Mahler. Er begrüßt Freunde, Geschäftspartner und auch den Neu-Ulmer OB. Und er ist mit dem Start seiner nunmehr vierten und mit Abstand größten Filiale durchaus zufrieden. Am Dienstag habe man etwa 4500 Kunden gezählt, am Mittwoch schon 6000. Diese beiden Tage waren der Probelauf, allerdings noch ohne das umfängliche Eventprogramm. Denn: Mahler ist nicht nur ein großes Möbelhaus, sondern ein Erlebnisland. Bis alles rund läuft, wird es noch ein paar Tage dauern.

500 Mitarbeiter im Verkauf und 100 in der Gastronomie
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