Zum Abschied Rosen für die Sozialstation

Beim Sommerfest haben die Bewohner der Seniorenwohnanlage auf der Amtswiese Abschied genommen von ihrem Betreuungsträger, der Diakonie-Sozialstation.

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Den Abschied vom bisherigen Träger bedauern viele Bewohner – trotzdem herrscht gute Stimmung beim Sommerfest der Seniorenwohnanlage Amtswiese Bad Überkingen.  Foto: 

Ende Juni ist der Betreuungsvertrag der Seniorenwohnanlage in der Amtswiese 5 in Bad Überkingen, den die Eigentümergemeinschaft vor 15 Jahren mit der Diakonie-Sozialstation Geislingen geschlossen hat, ausgelaufen. Nun haben die Bewohner bei ihrem Sommerfest, das sie im Garten des evangelischen Gemeindehauses feierten, Abschied genommen von den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen ihres langjährigen Betreuungsträgers. Die Firma Kellerbau GmbH Mietverwaltungen in Süßen mit ihrem Hausverwalter Hans-Joachim Söll hatte den Betreuervertrag nicht verlängert, sehr zum Leidwesen der überwiegenden Zahl der Bewohner und Mieter des Hauses wie auch der Sozialstation.

Bad Überkingens Bürgermeister Matthias Heim würdigte in einem Grußwort die langjährige und engagierte Arbeit der Diakonie-Sozialstation in der Seniorenwohnanlage. Stellvertretend für das gesamte Team der Sozialstation und deren ehrenamtlichen Helferinnen bedankte sich Heim persönlich bei den leitenden Mitarbeiterinnen der Anlage, der Sozialpädagogin Tabea Astfalk-Haffelder und Krankenschwester Inge Müller (beide aus Geislingen).

Dekan Martin Elsässer und die Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Bad Überkingen, Helga Steible-Elsässer, ermunterten die Bewohner zudem, weiterhin zusammenzuhalten und die gute Hausgemeinschaft zu pflegen.

Trotz gelegentlicher Regenschauer konnten die rund 50 Gäste gut geschützt unter einer Pergola im Garten des Gemeindehauses feiern. Sie ließen sich die frisch gegrillten Würste und bunten Salate gut schmecken, die das Team der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Diakonie-Sozialstation zubereitet hatten. „Der Salat schmeckt gut, wenn er nur nicht mit Wermutstropfen versehen wäre“, bemerkte einer der Bewohner, der mit dem Abschied von der Diakonie-Sozialstation nicht einverstanden war.

Für viel Heiterkeit und Gelächter sorgten einige lustige Sitztänze, die Annemarie Frey aus Geislingen mitgebracht hatte. Sie animierte die Amtswiesen-Bewohner beispielsweise dazu, mit Armen und Händen im Takt einer Melodie vermeintliche Fliegen zu fangen.

Zum Abschluss der bewegenden Feier gab es ein Gedicht von der ehrenamtlichen Sozialstations-Mitarbeiterin Margarete Eger aus Bad Überkingen. Dazu überreichte jeder Bewohner Tabea Astfalk-Haffelder eine Rose, bis daraus ein dicker Rosenstrauß wurde.

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