ZAHLEN, FAKTEN UND WISSENSWERTES ÜBER DROGEN

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Cannabis

Cannabis gibt es als getrocknete Blüten oder Blätter der Hanfpflanze (Marihuana) oder als Harz der Blütenstände (Haschisch). Es wird meist mit Tabak vermischt und geraucht. Der Besitz ist immer strafbar. Cannabis hat sowohl positive als auch negative Effekte.

Positive Auswirkungen: Entspannung, schmerzstillende Wirkung, Appetitsteigerung und intensivere Sinneswahrnehmungen.

Negative Auswirkungen: Koordinationsstörungen, Abnahme von Sexualhormonen, Orientierungslosigkeit, das Kurzzeitgedächtnis, die Reaktionsgeschwindigkeit sowie die geistige Leistungsfähigkeit können herabgesetzt werden.

Langzeitfolgen: Konzentrations- und Gedächtnisschwierigkeiten, Antriebs- und Lustlosigkeit, Gleichgültigkeit, Depressionen, Stimmungstief, Entwicklungsstörungen in der Pubertät, erhöhtes Krebsrisiko und Atemwegerkrankungen durch gemeinsamen Konsum mit Tabak sowie eine hohe psychische Abhängigkeit

Cannabis kann im Blut rund drei Wochen, im Urin vier bis sechs Wochen und im Haar sogar solange nachgewiesen werden, solange das Haar vorhanden ist.

Der Konsum von Cannabis ist nicht harmlos. Die Zahl derjenigen, die aufgrund cannabisbezogener Störungen Beratung und Hilfe suchen, steigt. Es entwickelt sich langsam eine psychische Abhängigkeit.

Kokain

Kokain wird aus den Blättern des Kokastrauches gewonnen und ist ein weißes kristallartiges Pulver. Der Besitz ist immer strafbar.

Auswirkungen: Zuerst euphorisches Hochgefühl und Steigerung des sexuellen Verlangens, eine Leistungssteigerung und erhöhte körperliche Belastbarkeit, dämpft Hungergefühl, Verlust sozialer und sexueller Hemmungen und Sinnestäuschungen. Später kommen dann ein rasches Abfallen in eine tiefdepressive Nachphase und Erschöpfungssyndrome hinzu.

Langzeitfolgen: Schwächung des Immunsystems, starker Gewichtsverlust, Schädigung der Blutgefäße und verschiedener Organe (Leber, Herz, Nieren), ständiger Wechsel zwischen Depressionen und Überaktivität, außerdem besitzt Kokain ein hohes Suchtpotenzial.

Nachweis von Kokain: Im Blut etwa 24 Stunden, im Urin drei Tage und im Haar solange, wie es vorhanden ist.

In der Geislinger Beratungsstelle kann der Urintest gemacht oder gekauft werden. Der THC-Test kostet drei Euro und der Multi-Test zwölf Euro

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Kommentare

17.08.2012 16:02 Uhr

Quatsch

So ein Quatsch, Cannabis bei verantwortungsvollem Gebrauch löst nicht zwangsläufig eine der genannten Langzeitnebenwirkungen aus. Auch Erkrankungen der Atemwege und gesteigertes Krebsrisiko, ist primär keine Nebenwirkung von Cannabis, sondern von der Konsumform des Joint oder Bong rauchens. Diese Risiken kann man durch Verzehr bzw. verdampfen komplett eliminieren.

Ihr hättet mal noch zwei Drogen mit in euren Artikel aufnehmen sollen welche nach Ansicht der Wissenschaft schlimmer sind als Cannabis, nämlich Alkohol und Nikotin.

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