Wild West Days der Tombstone Marshals wieder ein Renner

Ein Tänzchen zu Countrymusik, ein Bierchen im Saloon, Fleisch vom Spieß und jede Menge Cowboys, das haben die 20. Wild West Days der Tombstone Marshals in Wäschenbeuren am Wochenende geboten.

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Vor dem Saloon: Straßenszene bei den Wild West Days in Wäschenbeuren.  Foto: 

Schon von Weitem tönt Countrymusik vom Gelände der Wäschenbeurener Schützengilde, das sich am Wochenende in eine kleine Westernstadt verwandelt hat. Den Auftakt zu den 20. Wild West Days der Tombstone Marshals machten am Samstag "Amarillo" und es war proppenvoll. Cowboyhüte, Colts und klirrende Sporen wohin das Auge schaut. "Rund 70 Prozent unserer Gäste sind schon Stammpublikum", sagt der zweite Vorsitzende Klaus Bertele. Mehr als die Hälfte der Besucher hat sich in Schale geworfen.

Weit schwingende Röcke und Ballkleider sind bei den Frauen angesagt, bei den Männern eher die langen Lederchaps und fast bodenlange Wachsmäntel, die sie auch bei 30 Grad nicht ausziehen, sondern mit Stolz tragen. "Das Konzert war einfach super", bestätigt auch der Vereinsvorsitzende Thomas Rupp. Auch zu den Südstaaten -Rhythmen von "Zyco" und dem Frühschoppen, gestern am späten Vormittag, trudelten schon viele Gäste ein. Vor dem Saloon werden die Biergläser gestemmt, an den Tischreihen lassen sich die ersten schon das frühe Mittagessen schmecken.

Knapp ein halbes Jahr Planungszeit liegt hinter der "Tombstone Marshals" von der Wäschenbeurener Schützengilde. Rund eineinhalb Wochen wurde vorbereitet und aufgebaut. "Bis zu 30 Leute sind da immer im Einsatz", erzählt Rupp.

Die Gäste wissen das Engagement der Wäschenbeurener Cowboys zu schätzen, sie kommen aus Stuttgart, Aalen oder Heidenheim. "Als wir mit den Wildwesttagen angefangen haben, war es recht zäh", weiß Klaus Bertele. Man müsse bekannt werden, sich einen Namen machen, andere Festivals besuchen und dann kämen auch die Besucher.

So ist es auch dieses Jahr gewesen. Auch was die stilechte Cowboy-Kleidung angeht, hat sich im Laufe der vergangenen 20 Jahre einiges getan. "Es sind mehr geworden, die in originalgetreuer Kleidung kommen", sagt Thomas Rupp, der natürlich auch einen Cowboyhut trägt. Einige der ehemaligen Besucher gehören mittlerweile zur Truppe, sind hängen geblieben und haben ihre Begeisterung fürs Westernleben entdeckt. "Spielplatz für große Jungs", sagt Rupp lachend, aber auch die großen Mädchen machen begeistert mit. Was nicht mehr ankommt, ist das Westerncamp, das es früher gab. "Da müssten wir eine mehrtägige Veranstaltung auf die Beine stellen, damit sich die Anreise lohnt", meint Rupp.

Klein, gemütliche Atmosphäre, Angebot für die ganze Familie, so beschreibt Rupp die Wild West Days. Es wird Wert darauf gelegt, dass auch die Kinder sich gut unterhalten fühlen. Und wer könnte widerstehen, wenn es ums Goldwaschen geht. Auch das Pony steht parat und wartet auf die mutigen kleinen Reiter, mit denen es seine Runden drehen kann.

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