Wiesensteig: Wasser soll teurer werden

Ab Januar müssen die Wiesensteiger mit einem höheren Wasserpreis rechnen. Dadurch will die Stadt wieder in die Gewinnzone kommen.

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Im kommenden Jahr sollen die Wiesensteiger pro Kubikmeter Wasser 30 Cent mehr zahlen. Das hat Eugen Gutbrod in seinem Bericht zum Rechnungsabschluss für 2014 vorgeschlagen. Vor dem Gemeinderat in Wiesensteig sprach der Kämmerer über eine Erhöhung des Wasserzinses von 2,50 auf 2,80 Euro pro Kubikmeter. Er erhofft sich dadurch eine "Gesundung der städtischen Finanzen". Nachdem die Kosten zuletzt 2006 erhöht wurden, habe man bis einschließlich 2012 einen Gewinn durch die Wasserversorgung erzielt. In den Folgejahren sei dies nicht mehr der Fall gewesen.

Zurück zum Rechnungsabschluss: Im vergangenen Jahr hat die Stadt im Verwaltungshaushalt eine Zuführungsrate von 264 337 Euro zum Vermögenshaushalt erwirtschaftet - 120 000 Euro mehr als geplant. Der Kämmerer bezeichnete dies als "ein gutes Ergebnis", das die gesetzlichen Anforderungen bei Weitem erfülle. 2014 gingen fast 94 000 Euro in die allgemeine Rücklage - "das ist das, was bleibt", sagte Gutbrod.

Sorgenkinder drängen sich trotzdem auf: So sei das Jahr 2014 "ein schlechtes und verregnetes Jahr" gewesen. Die Folge: Es kamen nur wenige Besucher ins Wiesensteiger Freibad. Die Ausgaben für Strom, Wasser und Bauhof sind mit 148 400 Euro mehr als fünfmal so hoch wie die Einnahmen. Da sich das Wetter nicht beeinflussen lasse, sollten die Ausgaben gesenkt und dadurch die Situation entschärft werden, schlug der Kämmerer vor. Schließlich wolle niemand auf ein Freibad verzichten.

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