Wichtige Begleiter für die Schüler

Die Ganztagesschule funktioniert nicht ohne eine gute Schulsozialarbeit. Das zeigt einmal mehr der Bericht, den die Sozialarbeiterinnen der Uhinger Hieberschule jetzt vorgelegt haben.

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Schulsozialarbeiterin Verena Scholz übt im Projekt "Childility" an der Hieberschule mit den Schülern das Einhalten von Regeln und Rücksichtnahme. Sozialbegleithündin Naughty spielt dabei eine wichtige Rolle. Foto: Margit Haas

Noch kratzen die Schüler der Uhinger Hieberschule noch nicht an den Türen, um in die Schule zu kommen. Aber "sie sind gerne bei uns", betonte Schulleiter Uwe Schwalm vor dem Verwaltungsausschuss des Gemeinderates. Und er stellte nachdrücklich fest: "Die Ganztagesschule ist ohne die Schulsozialarbeit nicht vorstellbar." Dass diese an der Hieberschule gut funktioniere, habe sich herumgesprochen. "Unser Standort ist mit 27 Anmeldungen gesichert", freute sich der Schulleiter. "Die Eltern haben Vertrauen zu uns und das kommt nicht von ungefähr." Schwalm ergänzte mit Nachdruck: "Wir leisten uns mit der Schulsozialarbeit keinen Luxus, sondern Professionalität."

Zunächst hatte das Team von SOS-Kinder- und Jugendhilfen Göppingen, das mit drei Schulsozialarbeiterinnen sowohl im Grundschulbereich als auch in der Werkrealschule tätig ist, einen Bericht über die Schwerpunkte der Arbeit des vergangenen Jahres gegeben. Verena Scholz, Daniela Munk und Verena Kapferer betonten, dass sie nicht nur Ansprechpartner für Schüler, Eltern und Lehrer der Ganztagsschule, sondern für alle Schüler sind. Neben zahlreichen Projekten nimmt vor allem die Beratung in Einzelfällen einen immer größeren Raum in ihrer Arbeit ein. Deshalb wird auch ein weiteres Beratungszimmer eingerichtet werden müssen. Das Team ist eng vernetzt mit verschiedenen weiteren Einrichtungen wie dem Kreis-Jugendamt oder dem Jugendhaus in Uhingen, ist in schulische Veranstaltungen eingebunden und in den Schulgremien vertreten. Zudem sind die Schulsozialarbeiterinnen Ansprechpartner für die Jugendbegleiter.

Auf die Frage von Susanne Weißkopf (Freie Wählervereinigung), ob es denn genug Ehrenamtliche gebe, die sich als Jugendbegleiter in den Schulalltag einbringen, erklärte Daniela Munk: "Wir sind immer auf der Suche nach weiteren Ehrenamtlichen. Je mehr es gibt, umso kleiner können die Gruppen werden." Munk stellte auf eine entsprechende Aussage von Bürgermeister Matthias Wittlinger, der sich verwundert gezeigt hatte, dass Gewalt und Mobbing bereits in der Grundschule ein Thema sei, fest: "Die Kinder sind in der Ganztagesschule den ganzen Tag zusammen. Da treten andere Konflikte auf." Denen wirkt das Team frühzeitig entgegen. Auch mit ihrem jüngsten Projekt, bei "Childility". Dabei lernen die Schüler, ihre Körpersprache einzusetzen, üben das Einhalten von Regeln und lernen Rücksicht zu nehmen. Die Schulsozialarbeiterin Verena Scholz wird dabei von der Sozialbegleithündin Naughty unterstützt.

Info www.hieberschule-uhingen.de und www.sos-kinderdorf.de/sos_jugendhilfe_goeppingen.html

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