Weiler hat nun ein Elektroschockgerät

Der Geislinger Stadtbezirk Weiler besitzt nun einen Defibrillator; er ist im Schulhaus untergebracht. Raimund Matosic vom Geislinger DRK-Ortsverein folgte der Einladung der Ortsvorsteherin Bettina Maschke und wies die Weilemer in die Benutzung des Elektroschockgeräts ein.

|
Der Arbeitskreis Ortsgeschichte Weiler - Hans Kröner (von rechts), Dieter Rockenbauch, Frieder Wurster und Ewald Bauer - übergibt den Defi an den Ortschaftsrat: Kai-Steffen Meier (von links), Andrea Ziegler, Norbert Barf und Bettina Maschke.  Foto: 

Ewald Bauer als Vertreter des Arbeitskreises Ortsgeschichte Weiler übergab das Gerät an Bettina Maschke. Der Überschuss aus dem Verkauf der Ortschronik Weiler war dazu verwendet worden, um den Defi anzuschaffen.

Matosic fand eindringliche Worte zur Lebensrettung: Der plötzliche Herztod sei die häufigste Todesursache in Deutschland. Der DRK-Bereitschaftsleiter führte den 30 Zuhörern vor, was es bedeutet, die richtigen Maßnahmen zur richtigen Zeit anzuwenden. Wer es wage, als Ersthelfer aktiv zu werden, könne sogar Leben retten. Das Schlimmste sei, so Matosic, gar nichts zu tun. Er beklagte, dass nur 17 Prozent der Menschen bereit seien, Erste Hilfe zu leisten. Matosic und sein Vereinskamerad Markus Staudinger zeigten, wie der Defibrillator funktioniert. Zahlreiche Weilemer meldeten sich anschließend für einen weiteren Intensivkurs bei Bettina Maschke an.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

52-Jähriger tötet Freundin und springt von Autobahnbrücke

Ein kreisender Hubschrauber hat am Mittwochabend im oberen Filstal für Aufsehen gesorgt. Ein 52-Jähriger hatte sich vom Maustobelviadukt in den Tod gestürzt. Zuvor hatte er im Landkreis Ludwigsburg seine Freundin getötet. weiter lesen