Was macht Gönner?

Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner will sich nicht vor Mitte 2015 äußern, ob er noch einmal kandidiert. Die OB-Wahl steht im Dezember 2015 an.

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Ivo Gönner ist nicht nur in Ulm populär. Wird er ein weiteres Mal als Oberbürgermeister kandidieren?

Ivo Gönner, der seit 1992 amtiert, ist noch bis 2016 als Ulmer Oberbürgermeister gewählt. Weil er die Altersgrenze von 68 Jahren erst im Jahr 2020 erreicht, könnte er noch eine halbe Amtsperiode dranhängen. Aber will er das tun? Eine Antwort darauf sei frühestens Mitte 2015 zu erwarten, sagte er gegenüber der Südwestpresse. "Ich werde mich etwa ein halbes Jahr vor der OB-Wahl, die im Dezember 2015 ist, erklären. Jede weitere Anfrage vorher ist sinnlos, weil es keine Antwort darauf geben wird."

Der neue Gemeinderat, der am Schwörmontag (im Juli) vereidigt wird und der nach der Sommerpause seine Arbeit aufnimmt, muss sich also gedulden. Es bleibt unklar, wer von März 2016 an als Oberbürgermeister Vorsitzender des Stadtparlaments sein wird. Wobei kein Ulmer daran zweifelt, dass Gönner gewählt würde, wenn er eine vierte, wenn auch nur halbe Amtszeit anstreben sollte: Erstens, weil er (nicht nur in Ulm, sondern auch drumherum) populär ist. Und zweitens, weil vermutlich kein ernstzunehmender Gegenkandidat ihn herausfordern würde.

Der neue Gemeinderat wird dennoch schon bald, nachdem er seine Geschäfte aufgenommen hat, eine personelle Entscheidung von Tragweite fällen: Er wird - aller Voraussicht am 25. Februar 2015 - den Nachfolger von Baubürgermeister Alexander Wetzig wählen. Wetzig muss altershalber im Juni 2015 den Chefsessel im Baudezernat räumen, den er seit 1991 inne hat. Gönner wies darauf hin, dass zu den erste Amtshandlungen des neuen Gemeinderats im Herbst gehört, die Stelle auszuschreiben und zeitnah eine Vorauswahl zu treffen. In diese Nachfolgersuche werden auch Personaldienstleister eingeschaltet.

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