WAS BEDROHT DEN BESTAND DER WALE?

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Umwelt-und Artenschutz für die sanften Riesen ist dringend notwendig, da ihr Bestand immer mehr zurückgeht. Folgende Punkte bedrohen Wale:

Große Fischernetze und Beifang: Wale können sich in den Schleppnetzen großer Fischereiflotten verheddern. Wenn sie sich nicht mehr befreien können, dann ertrinken sie, da sie zum Luft holen nicht mehr auftauchen können. Als Beifang werden die toten oder verletzten Tiere dann einfach zurück ins Meer geworfen.

Öl-und Gasförderung und deren Transport: Bei Tankerunfällen verschmutzt das Meerwasser so stark, dass Wale erkranken können. Durch den Bau von Bohrinseln wird der Lebensraum der Wale verändert und durch deren Lärm werden die Wale in ihrer Verständigung untereinander gestört.

Lärm durch Schiffe: Schiffe machen durch ihre Antriebe viele Geräusche und auch Lärm, der unter Wasser die Wale bei ihrer Verständigung stört. Sie können sich gegenseitig nicht mehr so gut hören, auch das Sonar zur Ortung von Beute oder Hindernissen wird beeinträchtigt.

Klimawandel: Auch vor den Ozeanen macht der Klimawandel nicht Halt. Das Wasser erwärmt sich, Meeresströmungen verändern sich, Nahrungsquellen verschieben sich und die Pole schmelzen ab.

Walfang: Wale werden trotz Verbots von 1982 immer noch von Norwegen, Island, Grönland und Japan gejagt. Diese Länder berufen sich dabei auf ihre lange Walfangtradition und auf die Wissenschaft.

Lebensräume: Der Lebensraum der Wale, die Ozeane, werden durch die Menschen verändert und auch zerstört.

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Kommentare

15.08.2012 14:34 Uhr

Wir nennen ihn den „Blauen Planeten“, aber nur 1,3% der Weltmeere stehen unter Schutz –

und auch das großteils nur auf dem Papier. Bei näherem Hinsehen findet man heraus, dass tatsächlich weniger als 0,1 % zu strikten Schutzzonen erklärt sind.
Jeden Tag sterben Wale und Delfine durch Schiffskollisionen, zunehmenden Unterwasserlärm, Ölkatastrophen, als Beifang in Fischernetzen und in manchen Fällen sogar an Nahrungsknappheit. Der Klimawandel könnte die Situation noch verschlimmern.
64% der Weltmeere und ein Großteil der Lebensräume von Walen und Delfinen liegen auf hoher See - außerhalb des Rechtsbereiches von Einzelstaaten. Doch hier gibt es nur sehr wenige Schutzgebiete – nämlich 5.

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