Wallfahrtskirchen an Pracht und Prunk kaum zu überbieten

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In Bayreuth wurden die Teilnehmer schon von einer Stadtführerin erwartet. Mit ihr ging es zum Schloss und durch den Hofgarten zum Grab von Richard Wagner, einem Erdhügel mit schmuck- und namenloser Marmorplatte, der mit Efeu bepflanzt ist. Durch den Bauzaun warf die Gruppe einen Blick auf die Villa Wahnfried, die gerade renoviert wird. Das Festspielhaus konnten die Teilnehmer wegen einer Ausstellung leider nicht besichtigen. Durch Alleen gelangten sie zum neuen Schloss. Der Sonnentempel mit dem, so sah es wenigstens aus, neu vergoldeten Sonnenwagen und den an den Außenwänden eingelassenen Glasschlacken und Kristallen glitzerte in der Sonne.

Die letzte Besichtigung des Tages galt dem Museum der Maisel-Brauerei. Hier sahen die Kuchener auch, wie früher die Holzfässer hergestellt wurden. Im Betriebsmuseum bestaunten sie die Sammlung von Gläsern, Krügen, Bierdeckeln (1988 im Guinnessbuch der Rekorde als umfangreichste Sammlung dieser Art eingetragen) und Blechreklameschilder. Nach einer Stärkung, die Kehlen waren ausgetrocknet, fuhren sie ins Quartier in Schwabthal.

Der zweite Tag verlangte allen ein gutes Sitzfleisch ab. Zunächst ging die kurvenreiche und hügelige Fahrt zum Kathi-Bräu nach Heckenhof, von dort weiter zur Stadtrundfahrt in Bamberg und schließlich nach Pottenstein zur Teufelshöhle. Die Tropfsteinhöhle mit ihrem Bärenskelett und den 445 Stufen, die der Gruppe alles abverlangten, war in mystisches Licht getaucht. Nach der Mittagsrast besuchte der Jahrgang die Wallfahrtskirche Gößweinstein und danach die Obermain-Therme in Bad Staffelstein. Von der einen Bergseite schaute das Kloster Banz und von der anderen Vierzehnheiligen auf das Land hernieder. Die Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen schauten sie sich zuletzt an. Sie ist an Pracht und Prunk kaum zu überbieten.

Am dritten Tag hieß es dann schon das Reisegepäck verladen und Platz im Bus nehmen. Damit war der Jahresausflug aber noch lange nicht zu Ende. Die Fahrt ging nach Würzburg, wo die Gruppe mit dem "City-Bähnle" eine Stadtführung machte. Was gab es da nicht alles zu bestaunen. Nach 40 Minuten brachte der Bus die Kuchener dann zur Schiffsanlegestelle am Main. Von dort fuhren sie mit dem Schiff nach Veitshöchheim. Nach der Besichtigung des Schlossgartens und des Schlosses (von außen) ging es zurück an die Mainpromenade, wo sie ein verspätetes Mittagessen einnahmen. Die Promenade entlang, an der in Renovierung stehenden Main-Frankenhalle (Austragungsort der Sendung Fastnacht in Franken) führte der Weg zurück zum Bus. Ohne Staus wurden sie nach Steinenkirch chauffiert, wo im Rössle der Ausflug seinen Abschluss fand. Alle waren sich einig, es war wieder schön. Vor allen Dingen hatte es nie geregnet - ein Wunder. Die Männer konnten Geld sparen, weil die Frauen nirgends Zeit hatten, etwas einzukaufen. Allen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mitkommen konnten, galt ein: Schade! Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.

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