Wahlverlierer widerspricht Gerede

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Der im Ringen um das Amt des Bürgermeisters von Ebersbach unterlegene Oliver Knur hat am Dienstag im Gemeinderat Zweifel an seiner Eignung als Stadtrat und Ortsvorsteher von Weiler zu entkräften versucht. Am Anfang der öffentlichen Sitzung begründete er, ­weshalb ihm die Bevölkerung als Person, als Ortsvorsteher und als Mitglied des Ebersbacher Gemeinderats weiterhin vertrauen könne. „Ich habe meine Motivation nicht verloren, mich für die Stadt und den Gemeinderat einzusetzen“, versichertet Knur.

Zu der rund fünfminütigen Erklärung sah sich Knur offenbar veranlasst, weil in Ebersbach viel über den Ausgang der Wahl geredet worden sei. „Der torpediert jetzt sicher alles im Gemeinderat“, laute eine Vermutung. Solche und andere Mutmaßungen wies Knur zurück: Er werde seine Arbeit in dem Gremium gewissenhaft verrichten und damit jenem Anspruch gerecht werden, den er zu erfüllen gelobt habe.

Der Stadtrat und Ortsvorsteher wies weiterhin Vorwürfe zurück, dass es zwischen ihm und dem Wahlsieger Eberhard Keller zu Reibereien kommen könnte. „Ich bin überzeugt, dass wir konstruktiv zusammenarbeiten werden“, sagte Knur. Zuvor hatte er darauf hingewiesen, dass er sich mit seinem früheren Konkurrenten schon kurz nach dessen Amtsantritt Mitte August zusammengesetzt hatte.

Dieses Treffen bestätigte Bürgermeister Eberhard Keller. „Es sind keine offenen Rechnungen aus dem Wahlkampf zu begleichen“, sagte er. Er freue sich auf die künftige Zusammenarbeit mit Knur. Ein gutes Verhältnis pflege er auch zu den anderen früheren Konkurrenten aus dem Wahlkampf, Sacha Auwärter und Roland Schmelzle.

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