Voralb-Connection ist für Förderung nominiert

Vier Voralbvereine praktizieren ein erfolgreiches Kooperationsmodell. Jetzt wurden sie für den Förderpreis der WLSB-Sportstiftung nominiert.

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Mitgliederschwund, abnehmende Bereitschaft, sich in den Dienst eines Vereins zu stellen, schnell wechselnde Trendsportarten - vier Vereine im Voralbgebiet haben die Zeichen der Zeit erkannt, über den eigenen Tellerrand hinausgeschaut und ein Kooperationsmodell entwickelt das Schule macht. Seit die "Voralb-Connection" im Jahr 2013 beim Stuttgarter Sportkongress den Innovationspreis abräumte, ist Wolfgang Schubert, Geschäftsstellenleiter des TSV Heiningen, viel unterwegs gewesen, um anderen interessierten Vereinen das zukunftsträchtige Konzept vorzustellen.

Nun drücken die Mitglieder der vier Vereine die Daumen, dass auch die Jury der Stiftung des Württembergischen Landessportbundes (WLSB) so begeistert von ihrem Kooperationskonzept ist und dass mit 5000 Euro dotierte Förderpreis ins Voralbgebiet geht. "Für die Kategorie Kooperationsmodelle gibt es 48 Bewerbungen", weiß Wolfgang Schubert, der aber durchaus Chancen sieht.

Die "Vereins-Connection" hat sich nämlich nicht etwa auf ihren Lorbeeren ausgeruht, sondern die Kooperation weiter vorangetrieben. Das Konzept begann einst mit dem gemeinsamen Trainings- und Wettkampfbetrieb in der Leichtathletik . Weiter ging es mit einem gemeinsamen Kursprogramm. Schließlich kam es zur Anstellung einer Sportpädagogin, die neben den Angeboten in den Vereinen auch die Betreuungsangebote von Schulen und Kindergärten in den Gemeinden ergänzt. Jetzt wird die Zusammenarbeit weiter kontinuierlich ausgebaut. Professionellere Strukturen in der Vereinsverwaltung, die Koordination und Zusammenlegung von festen Sportangeboten wie das "Jump and Fun-Projekt" des Schwäbischen Turnerbundes sind Beispiele.

"Inzwischen gibt es gemeinsame erlebnis- und abenteuersportlich orientierte Übungseinheiten, die das Springen auf verschiedenen Trampolinen ermöglichen und Airtrackbahnen mit Slackline- und Indoorkletter-Angebot", erzählt Wolfgang Schubert. "Auf diese Weise konnten auf einen Schlag 30 Kinder und Jugendliche für den Vereinssport gewonnen werden, die wir mit den klassischen Bewegungsangeboten nicht erreicht hätten."

Weitere gemeinsame Angebote sind im Bereich Geräteturnen auf dem Weg, und im Bereich des Fußballs wurde ebenfalls die Erstellung eines gemeinsamen Jugendkonzeptes angestoßen. Thema bei den vier Kooperationsvereinen ist auch eine gemeindeübergreifende Lösung für die dringend benötigten Sporthallenkapazitäten.

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