Vom Turbolader über Töpfernorm zur E-Mobility

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Die Geburtsstunde der Huber AG SE schlägt vor 30 Jahren in Geislingen: 1985 eröffnet Martin Huber in der Geislinger Seitenstraße eine Kfz-Werkstatt. Zusammen mit drei Mitarbeitern repariert Huber, damals noch Maschinenbaustudent, aber nicht nur Autos: 1986 entwickelt der Geislinger ein Nachrüstsystem für Dieselmotoren: Ein spezieller Ladeluftkühler erhöht nicht nur die Leistung von Turbodieselmotoren um bis zu 40 Prozent, er vermindert auch den Ausstoß von schädlichen Rußpartikeln. In der Folge spezialisiert sich die "Huber Fahrzeugtechnik" auf die Reduktion der Schadstoffemission von Automobilen.

1991 erfüllt ein von Huber nachgerüsteteter Golf II als erstes Fahrzeug die "Töpfer-Norm". Es folgen etliche Projekte. Unter anderem besteht der japanische Autohersteller Toyota dank Hubers Know-how erstmals die strengen Abgastests in der Schweiz, deren Normen sieben Jahre lang die Einfuhr des Modells "Landcruiser" bei den Eidgenossen verhindert haben. Ende der 1990er Jahre kommt die Technik zur Emissionsreduzierung aus dem Hause Huber beim koreanischen Hersteller Daewoo erstmals in großem Stil zum Einsatz.

Nach mehrjährigem Engagement als erstrangiger Systemlieferant für renommierte deutsche Fahrzeughersteller bei der Optimierung von Abgasrückführung (EGR), Dieselpartikelfilterreinigung (DPF) und der Reduktion von Stickstoffemissionen (SCR mit AdBlue) konzentriert sich die Huber Group AG seit 2010 auf elektronische Steuerungstechniken beim Antrieb (Powertrain) und der Kontrolle von Komfortfunktionen (Body Control) in Kraftfahrzeugen.

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