Vier Stunden ausgelassene Party in der Autalhalle

Gut 350 Partygäste waren am Samstag zur Schlagerparty nach Bad Überkingen gekommen und füllten die Tanzfläche nonstop.

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Die Autalhalle in Bad Überkingen ist am Samstag zur Partyzone erklärt worden. Für die Party-Gäste gab es Stehplätze an Bistrotischen und Sitzplätze, die Bar war in Betrieb und eine Pizzabäckerei half, die durchs Tanzen verbrauchten Kalorien zu ersetzen. "Wieso habt ihr denn so viele Sitzplätze?", fragte der Sänger und Entertainer der sechsköpfigen Band "Wirtschaftswunder, Oswald. "Ihr seid sowieso gleich alle hier vorne", sagte er voraus und zeigte auf die Tanzfläche. Die war mit bunten Retromustern beleuchtet und ein echte Anziehungspunkt.

Vier Stunden Unterhaltung pur bescherte die Schlagerparty ihren Gästen in der Autalhalle. Diese genossen die Veranstaltung vom ersten Takt an. Wolfgang Petry aus der Konserve eröffnete mit seinem Hit "Wahnsinn" den Tanzabend. Die Gäste strömten auf die Tanzfläche und diese blieb bis zum Schlusstakt gut gefüllt.

Viel Lob erhielt das "tolle Publikum" von der Nürtinger Band "Wirtschaftswunder", die zweimal je eine Stunde lang ihr Können bewies. Perfekt und humorvoll präsentierten die Musiker Schlager zum Mitsingen aus den 50er und 60er Jahren. Starke Stimmen, die dem Original der Lieder mehr als gerecht wurden, und starke Instrumentalmusiker präsentierten Musik, die jeder kennt. Medleys mit Liedern von Conny Francis oder von Caterina Valente und Schmachtfetzen wie "Cindy oh Cindy" von Margot Eskens ließen die Tanzfläche beben und forderten die Sangeslust aller Gäste heraus. Zeitweise waren die Akteure auf der Bühne kaum mehr zu hören, weil alle wie aus einer Kehle sangen.

Fast unerschöpflich schien das Repertoire dieser auch aus dem Fernsehen bekannten Musiker, die sich selbst gerne auf die Schippe nehmen und auch das eine oder andere Späßchen mit dem Publikum trieben.

Gerne angenommen wurde das Angebot, sich im Stil der 50er oder 60er Jahre zu verkleiden und sich anschließend fotografieren zu lassen. So erhielt man eine frisch gedruckte Autogrammkarte von sich selbst. Eine Gruppe junger Frauen aus Reutlingen feierte auf der Party einen Junggesellinnen-Abschied in perfektem Retro-Look. Generationenübergreifend hatte an diesem Samstagabend jeder seinen Spaß. Oder - wie es Oswald sagen würde - "Schlager machen glücklich."

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