Vier Prozent Dividende für die Mitglieder

Die Degginger Volksbank hat 226.000 Euro Überschuss erwirtschaftet. Die Mitglieder dürfen sich freuen - sie erhalten eine Dividende von vier Prozent.

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Die Plätze im Canisiusheim haben anfangs nicht ausgereicht für die deutlich über 200 Besucher, die jüngst zur Generalversammlung der Volksbank Deggingen kamen. Die Pfadfinder, die wieder die Bewirtung übernommen hatten, mussten zusätzliche Stühle und Tische bereitstellen, damit alle einen Platz fanden. Der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Bittlinger freute sich in seiner Begrüßung über das rege Interesse der Mitglieder an ihrer Bank.

Vorstand Wilhelm Schröter berichtete von einer erfolgreichen Entwicklung. So stieg im vergangenen Jahr die Bilanzsumme deutlich um 6,1 Prozent auf jetzt 131 Millionen Euro. Die Kundeneinlagen erhöhten sich um 7,3 Prozent auf 107 Millionen Euro. Einschließlich der nicht bilanzwirksamen Anlageformen betreut die Degginger Volksbank in sieben Bankstellen ein Kundenanlagevolumen von rund 150 Millionen Euro. "Die Kredite waren nach einem starken Wachstum in den Vorjahren etwas rückläufig. Sie betragen jetzt 69 Millionen Euro", sagte Schröter. Außerdem habe die zunehmende Regulatorik der Bank höhere Kosten beschert. Aufgrund des höheren Bilanzvolumens konnte aber auch der Zinsüberschuss gesteigert werden, sodass wieder ein Jahresüberschuss in Höhe von 226.000 Euro erwirtschaftet wurde. Die Versammlung beschloss, dass die 3340 Mitglieder der Degginger Volksbank in diesem Jahr eine Dividende in Höhe von vier Prozent erhalten und 140.000 Euro den Rücklagen zugeführt werden.

Dieses Jahr endete die Amtszeit der Aufsichtsräte Gustav Bund (aus Reichenbach), Michael Schweizer (Deggingen) und Andreas Späth (Auendorf). Alle drei wurden von der Versammlung für drei weitere Jahre in den Aufsichtsrat gewählt. Auch konnten wieder zahlreiche Mitglieder für 40-, 50- und 60-jährige Mitgliedschaft von der Bank geehrt werden.

Nach der offiziellen Tagesordnung folgte noch ein Unterhaltungsteil: Petra Binder und Doris Reichenauer als "Dui do on de Sell" sorgten beim Publikum im Canisiusheim für etliche Lacher.

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