Viel Papierkram, bis ein Segler abhebt

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Die Reichenbacher Senioren im Schützenverein erhielten informative Einblicke in das Segelfliegen.

Vor Kurzem besuchte die Seniorengruppe des Reichenbacher Schützenvereines das Bernecker Segelfluggelände der Fliegergruppe Geislingen. In einem kurzweiligen Vortrag rund um die "kleine Fliegerei" konnten die über 20 Besucher erfahren, warum ein Flugzeug fliegt und wie der Segelflugbetrieb auf dem Berneck normalerweise abläuft.

Auch wurden viele Mythen rund um das Fliegen aufgeklärt: So werden der Motorsegler und auch die Winde mit ganz normalen Super plus und Diesel von der Tankstelle getankt. Es gibt es keine Steuerbefreiung für die Fliegerei. Auch starken Wind benötigt ein Segelflieger eher nicht, dieser versetzt und stört die Entwicklung der aufsteigenden Warmluft. Viel gestaunt wurde über den Papierkrieg. Braucht es beim Auto nur vier Papiere (Führerschein, KFZ-Schein, TÜV und Versicherung), so sind dies bei einem Motorsegler über 20 Dokumente, die jeweils für Pilot und Flugzeug aktuell sein müssen, damit man zu einem Rundflug über das Filstal starten kann.

Christian Rassl, von Beruf Leichtflugzeugbauer, erklärte anhand von Flugzeugteilen wie ein Flugzeug aufgebaut ist und wie viel Hightech in einem Segelflugzeug steckt. Während einer zünftigen Fliegerbrotzeit wurden noch Videos über den Bernecker Segelflug gezeigt. Mit dem Motorsegler konnten dann die Reichenbacher Schützen noch einige schöne Rundflüge über ihr Heimatdorf machen.

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