Videos sollen Furcht vor Strapazen nehmen

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Die Organisatoren des Hindernislaufs durch die Innenstadt von Uhingen im September wollen weniger Trainierten mit Videos die Furcht vor dem Wettkampf nehmen. „Ich bin definitiv ein Bürotäter“, befindet der 41 Jahre alte Sven Theurer nach einer halben Minute eines Clips, den „24Uhingen“ auf Facebook und auf der Homepage des Rennes veröffentlicht hat. Noch nie habe er an einem Hindernislauf wie dem in Uhingen geplanten teilgenommen, sondern solche Ereignisse bisher als Zuschauer verfolgt oder sie als Helfer mit auf die Beine gestellt. Das soll sich ändern: „Wir als Team haben beschlossen, uns der Herausforderung zu stellen.“

Der Bankkaufmann, den das Video sowohl im Anzug als auch beim Training im Wald zeigt, hat auf den ersten Blick wenig gemein mit einem zähen Ausdauersportler. „Ich laufe noch nicht allzu lange“, gesteht der Familienvater, der in einem Ort bei Calw wohnt. Bei einem Körpergewicht von 136 Kilogramm habe er angefangen, „was zu machen“. Inzwischen habe er 21 Kilo verloren.

Noch etwas mehr als fünf Monate haben Sven Theurer und seine drei Teamkameraden Zeit, sich auf den Hindernislauf vorzubereiten. Der Bankkaufmann läuft derzeit ein Mal in der Woche fünf Kilometer, geht freitagabends ins Selbstverteidigungstraining und am Wochenende „mit der Frau an der Hand nochmal 15 oder 18 Kilometer laufen“.

Das Extreme an dem Wettkampf, der 24 Stunden dauert und immer wieder über eine 2,2 Kilometer lange Stecke mit zwölf Hindernissen führt, spornt Theurer an: „Wenn’s geschafft ist, hat man was geleistet, was nicht jeder geleistet hat.“ Er finde außerdem gut, dass der Hindernislauf als Team gemeistert werden müsse und dass er für eine gute Sache sei. Die Sparda-Bank spendet wie bei den 24-Stunden-Läufen der vergangenen Jahre einen Euro für jeden Kilometer, den die Teilnehmer zurücklegen.

Der Veranstalter kündigt weitere Videos mit Fans der Sportart an, die bei dem Rennen mitmachen wollen. „Nicht zögern – anmelden!“, lautet die Botschaft der Clips. Sven Theurer ist dem Aufruf gefolgt und erntet dafür Respekt: „Ich zieh’ echt den Hut vor Dir, viel Erfolg“ schreibt ein Nutzer auf Facebook. Tobias Flegel

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