Verbesserung der Hilfsfristen angestrebt

Wäschenbeurens Anbindung an den Rettungsdienst soll untersucht und verbessert werden. Das war das Ergebnis eines Gesprächs im Landratsamt.

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Um die Differenzen rund um die Hilfsfristen des Rettungsdienstes für Wäschenbeuren und Umgebung zu klären, haben sich alle Beteiligten im Landratsamt getroffen. Landrat Edgar Wolff hatte Vertreter des für den Rettungsdienst zuständigen Bereichsausschusses, also AOK, DRK und Notärzte, sowie Vertreter der Gemeinde Wäschenbeuren eingeladen. Nach ausführlichem Gespräch zeigte man sich optimistisch. Es wurden konkrete Verabredungen getroffen, um die Hilfsfristen des Rettungsdienstes auch in Wäschenbeuren und dem östlichen Schurwald zu verbessern.

Landrat Wolff verwies eingangs auf die guten Hilfsfristen für den gesamten Bereich Göppingen, zeigte aber auch Verständnis für die Bedenken der Bewohner von Wäschenbeuren und des östlichen Schurwalds. Die Vertreter des Bereichsausschusses stellten gute Daten bei der notärztlichen und rettungsdienstlichen Hilfsfrist im Landkreis - auch im Landesvergleich - dar und die Notärzte hoben die hervorragend funktionierende und qualitativ sehr gute notfallmedizinische Versorgung der Menschen im Landkreis hervor.

Ein technischer Grund für lange Hilfsfristen

Einigkeit herrschte darüber, dass die Situation in Wäschenbeuren aufgearbeitet werden müsse. Der Wäschenbeurener Bürgermeister Karl Vesenmaier und vier Gemeinderäte erläuterten die Probleme des Ortes mit dem Rettungsdienst. Demnach würden Rettungswagen und Notärzte nicht immer die vorgeschriebenen Hilfsfristen von möglichst zehn beziehungsweise maximal 15 Minuten einhalten. Ein Grund dafür ist ein technischer: Wer in Wäschenbeuren die 112 wählt, landet in der Rettungsleitstelle Aalen und wird von dort erst nach Klärung des Einsatzorts in die Rettungsleitstelle Göppingen verbunden.

Dadurch könnten wertvolle Minuten verstreichen, so Bürgermeister Karl Vesenmaier, die nicht bei der Berechnung der Hilfsfristen berücksichtigt würden. Da es nicht in der Macht des Bereichsausschusses liegt, dieses technische Problem zu lösen, vereinbarte man, dass die Gemeinde zunächst in ihrem Mitteilungsblatt verstärkt die Direktwahl zur Leitstelle Göppingen veröffentlichen wird. Zudem wird der Bereichsausschuss prüfen, ob es besser wäre, wenn Wäschenbeuren mit Blick auf die gesamte Rettungskette vom Rettungsdienst im Ostalbkreis versorgt wird.

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