Umzug der Firma Bosch von Mühlhausen nach Gosbach

Mit dem symbolischen Spatenstich hat die Mühlhausener Firma Bosch den Umzug nach Gosbach eingeläutet. Der Spezialist für Erodiertechnik wird in der Nachbargemeinde herzlich aufgenommen.

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Wenn auch die Bauarbeiter so fleißig anpacken wie am Mittwoch die "Spatenstecher", wird die neue Produktionsstätte der Firma Bosch im Gosbacher Gewerbegebiet "In der Au" in Rekordzeit hochgezogen.  Foto: 

"Sie haben große Ziele und eine mutige Entscheidung getroffen: Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Sie!" Die Firma Hans-Hermann-Bosch wird mit offenen Armen in Bad Ditzenbach aufgenommen, wie die Grußworte von Otto Lamparter am Mittwochnachmittag zeigten. Lamparter vertrat den erkrankten Bürgermeister Gerhard Ueding beim Spatenstich für das neue Produktionsgebäude der bislang in Mühlhausen ansässigen Firma, der es am alten Standort zu eng geworden ist.

Das soll sich nun im Gewerbegebiet "In der Au" grundlegend ändern: Stattliche 21 000 Quadratmeter hat der Spezialist für Erodiertechnik in Gosbach erworben. Mehr als genug Platz, um eine 3000 Quadratmeter große neue Produktionshalle zu bauen. An die 40 mal 70 Meter große Fertigungshalle wird sich noch ein rjund 1500 Quadratmeter großes zweistöckiges Bürogebäude anschließen, in dem sich neben der Verwaltung noch Technik- und Sozialräume befinden. "Das sind annähernd 40 000 Kubikmeter umbauter Raum", betonte Architekt Jürgen Autenrieth, der dem Projekt nach vollendeter Planung "nun auch einen unfallfreien Verlauf während der Bauphase" wünschte.

Läuft alles glatt, sollen die 80 Mitarbeiter von Bosch in Mühlhausen bereits im kommenden Frühling die Arbeit an ihrer neuen Produktionsstätte aufnehmen können. Sollten sich die Geschäfte bei Bosch auch weiterhin so gut entwickeln wie bisher, könnte der räumlichen Erweiterung durchaus auch "eine personelle Aufstockung" folgen, wie Geschäftsführer Christof Wagner am Mittwoch gegenüber der GZ durchblicken ließ.

Damit waren der Worte aber schon genug gewechselt: Mit einem energischen "Also, packen wir"s an!", rief Firmenchefin Tanja Bosch Familienmitglieder und Vertreter der am Bau beteiligten Firmen auf, zum Spaten zu greifen. Nachdem der GZ-Fotograf den versammelten "Bauigeln" einige Schippen mehr als gedacht auferlegt hatte, bis das passende Bild endlich im Kasten war, hatten alle auch den nötigen Durst, um gemeinsam mit rund 40 Mitarbeitern bei Brezeln, Bier und edlem Champagner auf das Großprojekt anzustoßen.
 


Die Bosch-Gruppe beschäftigt in Mühlhausen, Dornstadt und Laichingen 110 Mitarbeiter. 2012 erhielt der Spezialist für Formenbau und Dienstleister im Fräs- und Erodierbereich den renommierten Innovationspreis "EuroMold AWARD" in Gold für ein neues Erodier-Verfahren.

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