TV-Fasnet aus Donzdorf ein starker Magnet

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  • Auch akrobatische Momente gab es zu bestaunen. 1/5
    Auch akrobatische Momente gab es zu bestaunen. Foto: 
  • Konfettiregen und viel Applaus gab’s für die vielen Akteure der „Schwäbischen Fasnet“ aus Donzdorf.  2/5
    Konfettiregen und viel Applaus gab’s für die vielen Akteure der „Schwäbischen Fasnet“ aus Donzdorf. Foto: 
  • Michael Panzer alisa Wommy Wonder hatte in der Donzdorfer Stadthalle einmal mehr die Lacher auf seiner Seite. 3/5
    Michael Panzer alisa Wommy Wonder hatte in der Donzdorfer Stadthalle einmal mehr die Lacher auf seiner Seite. Foto: 
  • Die Akteure waren ständig im  Visier der Fernsehkameras. 4/5
    Die Akteure waren ständig im Visier der Fernsehkameras. Foto: 
  • Bei den Auftritten wurde alles auf die Schippe genommen. 5/5
    Bei den Auftritten wurde alles auf die Schippe genommen. Foto: 
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Höchst zufrieden ist man beim Südwestrundfunk (SWR) mit der Resonanz am Sonntagabend. Es sei eine „sehr, sehr gute Zahl“, sagt Marion Erös vom SWR – erst recht vor dem Hintergrund, dass in Konkurrenz zum „Tatort“ in der ARD gesendet worden sei. Damit konnte die Zahl der Zuschauer aus dem Donzdorfer Premierenjahr 2016, das von besonderem Interesse nach dem Wechsel von Esslingen ins Lautertal begleitet war, gehalten werden. Auch die Einschaltquote von stolzen 10,9 Prozent in Baden-Württemberg sowie 10,3 Prozent im gesamten Sendegebiet des SWR (mit Rheinland-Pfalz und Saarland), die Marion Erös vermelden kann, erfreut die Verantwortlichen des SWR.

Markus Schmid, Pressesprecher des Kulturrings Donzdorf, zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden mit der „rundum gelungenen“ Veranstaltung. Stolz sei man besonders auf die vielen Mitwirkenden aus Donzdorf bei der von SWR, Landesverband Württembergischer Karnelvalsvereine (LWK) und Kulturring Donzdorf gemeinsam ausgerichteten Sitzung. Dies zeuge von der Qualität der eigenen Beiträge, so Schmid weiter. Der große Aufwand lohne sich, wenn man das tolle Ergebnis sehe. Dies bestätigten die mehr als 400 Besucher in der Stadthalle eindrucksvoll. Sie jubelten nicht nur aufgrund des für eine Fernsehsitzung üblichen Warm-Ups vor Beginn der Live-Übertragung um 20.15 Uhr durch Kulturring-Sitzungspräsident Joachim Geiger und Kulturring-Präsident Alexander Müller immer wieder frenetisch. Begeisterung begleitete vor allem die Auftritte der Lokalmatadoren: die „Stehkrägen“ mit ihren Campingplatz-Erlebnissen, den „idealen Ehegatten“ Ferdy Kehrer, den „Zwerg vom Berg“ Helmut Gärtner, den ökologisch orientierten „Müllmann“ Kai Hauser sowie die „Zwillinge“ Prinz Matthias Riegert und Jürgen Nitsche. Auch die musikalische Begleitung des Abends war hausgemacht, von der Big Band Donzdorf.

Bestens kamen auch die Klassiker der Sendung aus anderen Regionen des Landes an. Die von Michael Panzer alias „Wommy Wonder“ von der Stuttgarter Gesellschaft Möbelwagen gemimte „Elfriede Schäufele“, die „Bronnweiler Weiber“ aus Reutlingen, Markus Zipperle als „Heini Haslinger“ von den Lachatrappern Dornstadt, Pius Haaf aus Gundelsheim als „Laterne“, sowie „Die Gescheidles“ aus Backnang mit ihrem „Stadionbesuch“, zu dem sie sich Begleitung aus dem Publikum holten. Eine temperamentvoll-bürokratische Landratsamtsszene von „Hillus Herzdropfa“ der Lachatrapper aus Dornstadt erhielt stehende Ovationen. Tanzvorführungen preisgekrönter Garden, weitere Büttenreden sowie ein Jubiläumsauftritt der Schlosssänger aus Gundelsheim sorgten für ein höchst abwechslungsreiches Programm.

Anders als bei den Prunksitzungen in Donzdorf, sind bei der Fernsehsitzung Kostüme statt Gesellschaftskleidung angesagt, was auch bei den prominenten Gästen zu interessanten Rollenwechseln führte. Neben dem Innenminister des Landes, Thomas Strobl samt Tigerenten-Gattin, waren auch die Fraktionsvorsitzenden von SPD und FDP im Landtag von Baden-Württemberg, Andreas Stoch als Mephisto und Hans-Ulrich Rülke als Häftling gekommen. Für weitere interessante Farbtupfer sorgten der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Norbert Barthle als Musketier, Hermann Färber als Caesar mit Gemahlin Cleopatra sowie die SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier als roter Teufel mit Gemahl Bacchus. Neben der Bundestagsabgeordneten Heike Baehrens waren aus dem Landtag die Abgeordneten Binder, Hofelich, Maier und Razavi gekommen. Den Landrat vertrat der Erste Landesbeamte Jochen Heinz.

Moderiert wurde die Fernsehsitzung wie schon in den vergangenen Jahren von Michael Gutwein. Als „Zeremonienmeisterin“ begleitete Meike Geiger aus Donzdorf die Mitwirkenden nach ihren Beiträgen von der Bühne. Den musikalischen Schlusspunkt unter eine höchst humorvolle Veranstaltung, die versprach was ein als rosa Hase auftretender SWR-Aufnahmeleiter versprach, setzte der Kuchener Stimmungssänger Tobee: „Jetzt ist der Teufel los im Lautertal“.

Auszeichnung Für besondere Dienste zum Erhalt der Fasnet und des Brauchtums in Württemberg wurden bereits vor der Live-Sendung sieben Präsidiumsmitglieder des Kulturrings von LWK-Präsident Lipa ausgezeichnet. Den Großkreuz-Orden und damit die dritthöchste Auszeichnung des LWK erhielten: Helmut Gärtner, Martin Hofele, Frank Wiedmann, Joachim Geiger, Matthias Sperrfechter, Markus Schmid, Tobias Funk. Daneben wurden auch noch Vertreter des SWR ausgezeichnet.

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