Trommellöwen und Flötenkinder

Rund 400 Besucher feierten das 25-jährige Bestehen der Musikschule Donzdorf mit einem Jubiläumskonzert in der Stadthalle Donzdorf.

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Ein breiter Querschnitt, dargeboten von Schülern und Lehrern der Musikschule Donzdorf, zeigte das Unterrichtsniveau. Die Schüler des ersten Jahres der Musikalischen Grundausbildung unter Leitung von Verena Heeg präsentierten schwungvoll "Cool Cat". Bezaubernd war der Tüchertanz der Musikalischen Früherziehung der Klasse von Barbara Butz zu Mozarts Kleiner Nachtmusik. Dann der Kontrapunkt: der "Bühnensturm" der Früherziehungskinder von Verena Heeg zu "Rock Around The Clock", der seine Fortsetzung mit der Flötengruppe des zweiten Jahres der Grundausbildung (Verena Heeg) mit "Rockin All Over the World" und den "99 Luftballons" fand. Die Trommellöwen der ersten Klasse der Steingarten-Grundschule unter Stefanie Platzer überraschten mit einem Rap auf der Bühne und im Saal. Antonio Marotta, Hans Platzer und Andreas Zanker begleiteten einfühlsam die Kleinen.

Mit Spannung erwartete man die Premiere des Gitarren-Ensembles von Maren Kroll, das "Bubble Gum Stomp", "Anglica" und "Musik klingt aus Himmelstage" gekonnt vortrug. Querflöten (Leitung Stefanie Platzer) und Geigen (Monika Kraupatz) mit Klavierbegleitung (Olga Schmidt) ließen mit "Caribbean Drink" Urlaubsstimmung aufkommen, gefolgt von "Pink Panther". Klassisch wurde es mit dem Allegro aus Mozarts "Divertimento Nr. 4" des Klarinettentrios unter Edgar Böhnisch. Unter dessen Leitung spielte das Saxophon-Ensemble auch Duke Ellingtons "Solitude" - der Rhythmus sprang aufs Publikum über. Dann plötzlich Trommeltöne aus nicht erwarteter Richtung: William Lindfors zog mit drei Schülern rhythmisch trommelnd in den Saal ein. E-Gitarren-Schüler und Rockband von Andreas Zanker boten einen fulminanten Remix.

Den Abschluss des Konzerts bildete das erst seit Herbst 2013 bestehende Musikschulorchester, geleitet von Heinrich Großmann, mit "Deutscher Tanz C-Dur" (Josef Haydn), Marsch aus Mozarts Zauberflöte, "Pastoral Dance" (Henry Carey) und Webers Jägerchor aus dem Freischütz. Max und Marlene boten durch die Instrumente, die sie auf die Bühne brachten, erfrischende Überleitungen zu den einzelnen Programmpunkten.

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