Traumhafte Ausblicke und historische Sehenswürdigkeiten

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Die Senioren der Bad Ditzenbacher SAV-Ortsgruppe haben acht tolle Tage an der Mosel verbracht.

Eine Fahrt in die Wein- und Waldlandschaft der Mosel haben vor Kurzem 56 Senioren des Schwäbischen Albvereins Bad Ditzenbach unternommen. Die erlebnisreiche Wanderwoche hatte Seniorenwart Manfred Scherrbacher in gewohnter Weise hervorragend geplant. Auf der Hinfahrt besuchte die Gruppe die romantisch gelegene Burg Sooneck bei Niederheimbach, ehe man das idyllisch gelegene Enkirch erreichte, die Schatzkammer rheinischer Dorfbaukunst mit historischen Weinhöfen, liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern in verwinkelten Gässchen.

Am nächsten Tag fuhren die Ditzenbacher zu der auf einem steilen Felskopf stehenden, malerischen Burg Eltz, die nie zerstört wurde und sich seit Jahrhunderten im Besitz der Kurfürsten von Eltz befindet. Die Besichtigung der Burg ist eine Zeitreise durch Jahrhunderte, die sich im Baustil der Räume widerspiegelt. Durch das romantische Eltzbachtal wanderten die Senioren zur Ringelsteiner Mühle, wo der Bus zur Weiterfahrt nach Cochem wartete. Das Wahrzeichen der Stadt mit der mittelalterlichen Stadtbefestigung ist die weithin sichtbare Reichsburg. Anschließend ging es weiter zum mittelalterlichen Städtchen Beilstein mit der Burg Metternich und seinen verwinkelten Gässchen und Stiegen geradezu ein Inbegriff von Moselromantik.

Höhepunkt der Wanderwoche war die Wanderung entlang des Ahringsbachtales zur oberen Starkenburger Mühle. Bei einer Berghütte in der Nähe von Starkenburg entfaltete sich plötzlich die ganze Pracht des reizvollen Moseltales. Zwischendurch wurde natürlich eine Pause eingelegt, um ein Gläschen Moselwein und Enkircher Speckplätzchen zu genießen. Anschließend traf man sich noch zu einer gemütlichen Weinprobe in einer Weinkellerei in Enkirch.

Ein weiterer Glanzpunkt der Wanderwoche war der Besuch der ältesten Stadt Deutschlands, Trier. Die Stadtrundfahrt führte vorbei an den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Porta Nigra, Amphitheater, Kaiserthermen, Römische Basilika und dem Dom, der ältesten Bischofskirche mit Liebfrauenkirche. Die Fahrt ging dann weiter entlang der Saar nach Mettlach und Orscholz. Vom Aussichtspunkt Cloef hatte man einen herrlichen Ausblick auf die große Saarschiefe. Auf der Rückfahrt besichtigten die Albvereinler noch die Stadt Saarburg.

Der nächste Tag begann mit einer kurzen Busfahrt zur Marienburg, dem ehemaligen Chorherrenstift. Von hier hat man einen traumhaften Ausblick auf das Winzerdorf Pünderich und das 800 Meter lange Hängeviadukt. Auf dem Reiler Höhenweg ging es dann über den Prinzenkopf vorbei an einem Gefallenenfriedhof zur ehemaligen Festung Mont Royal. Weiter ging es zu einem Segelflugplatz, wo die Wandergruppe eine Kaffeepause einlegte, um nachher mit dem Bus zur Besichtigung der Schleuse Krövenig zu fahren. Das Besondere war, dass man trockenen Fußes unter der Schleuse nach Enkirch gelangte. Bei einem gemütlichen Abend wurden die Senioren vom Alleinunterhalter Jürgen noch einmal richtig in Schwung gebracht und konnten das Tanzbein schwingen.

Die Tagesfahrt nach Luxemburg führte durch das Müllertal mit seinen bizarren Felsformationen. Es folgte eine Stadtrundfahrt, die einen einmaligen Eindruck von der Schönheit dieser mittelalterlichen Stadt vermittelte. Beim Stadtrundgang besichtigte man noch die prächtige Kathedrale "Unserer lieben Frau", den Bock Felsen und die Bock Kasematten, sowie die älteste Kirche Sankt Michael. Die Ditzenbacher wollten auch noch die unvergleichliche Atmosphäre der malerischen Altstadt von Bernkastel Kues genießen und begannen den Rundgang am Doktor-Brunnen in Kues. Es folgte der Bilderbuch Marktplatz mit Michaelsbrunnen, Rathaus, Spitzhäuschen und die Sankt Michaelskirche. Außerdem besuchten die Senioren noch die Burg Landshut, von der man einen herrlichen Ausblick auf die Weinberge hatte. Den Abschluss fand diese Fahrt beim Besuch der Traben-Trarbacher Unterwelt und der alten Kellergewölbe, welche die Geschichte des historischen Weinbaus dokumentieren. Auf der Heimfahrt besuchten die Albvereinler noch das geschichtsträchtige Hambacher Schloss, wo 1832 die große Freiheitskundgebung stattfand.

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