Training in Wiesensteig nicht ohne Flutlicht

Der Sportplatz in Wiesensteig soll eine Flutlichtanlage für rund 50 000 Euro erhalten. Hiervon will der TSV Obere Fils die Hälfte übernehmen.

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Ein wichtiger Tagesordnungspunkt in der jüngsten Wiesensteiger Ratssitzung war der Bau einer Flutlichtanlage auf dem Sportplatz in Wiesensteig. Dazu waren auch etliche Zuhörer gekommen. Von den Kosten in Höhe von etwa 50 000 Euro will der TSV Obere Fils die Hälfte tragen - sofern die Stadt Wiesensteig und die Gemeinde Mühlhausen die andere Hälfte zahlen. Der Antrag auf einen Zuschuss ist aber noch nicht entschieden. Am 21. Juli finden in beiden Kommunen Gemeinderatssitzungen statt, bei denen dann endgültig beschlossen werden soll, wie und in welchem Umfang sich Wiesensteig und Mühlhausen an dem Vorhaben beteiligen.

In Wiesensteig erklärte Bürgermeister Gebhard Tritschler eingangs, der TSV Obere Fils sei 1972 als Turn- und Sportverein der Gemeinden Mühlhausen und Wiesensteig gegründet worden. In Wiesensteig gebe es nun Sportanlagen und ein Clubhaus, ähnlich habe es in Mühlhausen bis zum Brand am 21. Oktober ausgesehen, als das dortige Clubhaus in Schutt und Asche gelegt wurde. Der TSV habe darauf hingewiesen, dass sich der Sportplatz in einem denkbar schlechten Zustand befinde, der einen ordentlichen Trainingsbetrieb nicht mehr zulasse.

Vor etwa einem halben Jahr sei der TSV auf die Stadt Wiesensteig zugekommen und habe darum gebeten, nach entsprechenden Trainingsmöglichkeiten zu suchen. Zumal auch das Mühlhausener Flutlicht seit dem Brand nicht mehr funktioniere. Der Mühlhausener Platz selbst müsste von Grund auf saniert werden, eine Fachfirma habe Kosten in Höhe von 120 000 bis 150 000 Euro ermittelt, sagte Tritschler. Schon jetzt stehe fest, dass die Gemeinde Mühlhausen solch eine teure Sportplatzsanierung finanziell nicht stemmen kann. Eine Alternative wäre, so der Schultes, dass der Trainingsbetrieb in Mühlhausen beendet und nach Wiesensteig verlegt wird. Dabei wäre allerdings eine Flutlichtanlage unabdingbar. Die Anlage würde laut Tritschler rund 50 000 Euro kosten, der TSV könnte sich mit 17 500 Euro Eigenmitteln und 7500 Euro Fördermitteln des Landessportbundes beteiligen. Angedacht sei, dass beide Kommunen je zur Hälfte den Rest von 25 000 Euro tragen.

Stadtrat Sven Gajo bemerkte, dass es wichtig sei, mit Mühlhausen einen Einklang herzustellen. Stadtrat Tobias Weimper sagte, es wäre der "richtige Weg", wenn man hier gemeinsam etwas täte. Stadtrat Wolfgang Heidner erklärte, Mühlhausens Bürgermeister Bernd Schaefer habe gesagt, dass sich die Gemeinde gemäß dem Verteilungsschlüssel an den Unterhaltungskosten beteiligen werde.

Mit der Gegenstimme von Stadtrat Heinz Wagner beschloss die Gemeinde, Bürgermeister Gebhard Tritschler zu beauftragen, mit Mühlhausens Bürgermeister Bernd Schaefer die Eckpunkte einer gemeinsamen Vereinbarung zu besprechen. Sie soll folgende Punkte regeln:

Die Investition in eine Flutlichtanlage

Die gemeinsame Beteiligung an den Investitionskosten

Die Beteiligung des TSV an der Unterhaltung. Dazu gehört auch, dass ein Platzwart gestellt wird.

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