Totholz zumÜberleben im Gemeindewald

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400 Festmeter Holz will Kuchen in diesem Jahr in seinem Gemeindewald schlagen lassen und damit 19 000 Euro erlösen. Das geht aus dem Nutzungs- und Kulturplan hervor, den Forstdirektor Martin Geisel dem Kuchener Gemeinderat vorgestellt hat. Am Ende soll ein Überschuss von mindestens 3000 Euro stehen. Die Räte genehmigten das Zahlenwerk."15 Prozent Wertschöpfung sind schon okay", meinte Walter Buchsteiner.

Inge Heuschneider wollte wissen, ob auch in diesem Jahr Schäden durch Insekten zu erwarten seien. Nein, lautete die Antwort, jedoch habe sich im Landkreis eine bestimmte Pilzkrankheit ausgebreitet, die bei Eschen zum Absterben der Triebe führe. Es gebe noch keine Möglichkeit zur Bekämpfung. Fritz Teichgräber sagte, seines Wissens habe das Schwarzwild überall zugenommen; nun wollte er wissen, ob es auch in Kuchens Gemeindewald schon größere Schäden angerichtet hat. Dem Wald würden die Schwarzkittel eigentlich nie gefährlich, erklärte der Förster. Danach ging Geisel auf das Alt- und Totholzkonzept des Landes ein."Bäume sollten altern, absterben und verwesen dürfen", forderte er. Käfer wie der Alpenbock seien zum Beispiel auf absterbende Buchen angewiesen, Hirschkäfer auf das Totholz von Eichen. Deshalb sollte man entsprechende Habitat-Baumgruppen stehen lassen oder ausreichend große"Waldrefugien" einrichten.

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