Strukturen der Sonne im Visier

Im Rahmen des Stadtfestesöffnet die Messelbergsternwarte am Sonntag zu einer Sonnenbeobachtung. Außerdem wird noch ein Vortrag über die aktuelle Sonnenaktivität und den Venustransit angeboten.

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Am Sonntag hofft die Sternwarte auf einen unbedeckten Himmel, damit die Sonne gut beobachtet werden kann. Foto: Archiv/Sauerteig

Die Sonne existiert seit etwa 4,6 Milliarden Jahren. Sie ist nur ein Stern von etwa 300 Milliarden Sternen in der Milchstraße. Bei ihrer Geburt war die Sonne eine Ansammlung von Gas und Staub, das sich über Millionen von Jahren immer mehr verdichtete und immer heißer wurde. Dann fingen die Gasteilchen an, miteinander zu verschmelzen. Die Sonne zündete, seither fusionieren ständig Wasserstoffkerne zu Heliumkernen und senden Licht und Wärme aus.

Am Sonntag bietet die Messelbergsternwarte eineöffentliche Sonnenbeobachtung an. Sonnenflecken, Protuberanzen und Flares werden durch das Spezialteleskop der Sternwarte zum Greifen nahe gebracht.

Neben der Beobachtung der Sonne wird ein Vortragüber das Solar Dynamics Observatory (kurz: SDO) angeboten. Dabei handelt es sich um den leistungsfähigsten Satelliten seiner Art. Dieser wurde vor drei Jahren von der NASA gestartet und wird die kommenden Jahre ständig die Sonne beobachten. Dessen Instrumente werden die ultraviolette Strahlung, die magnetische Aktivität und die Atmosphäre der Sonne beobachtet. Im Vortrag wird Stefan Hoyler Aufnahmen und Animationen der Sonne präsentieren, die von SDO gewonnen wurden. Außerdem wird der Referent auf den Venustransit eingehen. Dieser fand am 6. Juni 2012 statt. Von der Erde aus gesehen zogdie Venus vor der Sonne vorbei. Der nächste Venustransit findet am 11. Dezember 2117 statt.

Info Am Sonntag, 22. Juli,öffnet die Sternwarte um 14 Uhr zur Sonnenbeobachtung. Außerdem wird noch ein Vortrag über die Sonnenaktivität sowie über den Venustransit angeboten. Das Observatorium befindet sich am Ortsausgang von Donzdorf in Richtung Schnittlingen.

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