Sport-Stacking in bewegten Bildern Viertklässler drehen selber einen Trickfilm

Das Sport-Stacking steht an der Gosbacher Grundschule hoch im Kurs: Die Zisch-Schüler haben hierüber einen Trickfilm gedreht.

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Die beiden Knetmännchen spielen die Hauptrolle im Trickfilm.

Wir Vierer haben im Werkstatt-Unterricht einen Trickfilm hergestellt. Unsere Lehrerin Elisabeth Burkhardt hat dafür im Medienzentrum in Göppingen eine Trickfilmbox ausgeliehen. Wir haben einen Film zum Sport-Stacking gemacht, weil das Becherstapeln an unserer Schule sehr beliebt ist. Der Filmtitel lautet: Die Entdeckung des Sport-Stackings. Hierzu haben wir unseren Schulnamen aus Buchstabenkeksen gelegt, die Buchstaben des Filmtitels aus Papier geschnitten.

Mit Knetmasse haben wir zwei bunte Männchen geformt. Die Becher zum Stapeln waren ganz klein und aus Metall. Wir haben gleich gemerkt, dass wir die Szene nicht von oben filmen können, weil man zu wenig erkannt hat. Also haben wir die Filmkamera auf ein Stativ gestellt, das durfte natürlich die ganze Zeit nicht verschoben werden. Dann haben wir von vorne gefilmt. Unser Hintergrund bestand aus einem Kalenderbild, auf dem eine Hütte in einer Winterlandschaft zu sehen war. Vor die Hütte stellten wir die Knetmännchen. Eine bestimmte Einstellung haben wir drei- bis fünfmal fotografiert, dazwischen mussten wir die Becher und Figuren immer ganz leicht verändern. Es sollte ja so aussehen, als ob die beiden Männchen die Becher wirklich stapeln würden.

Nach jeder Einstellung haben wir die Münder der Knetfiguren anders geformt, ihre Arme hingebogen und natürlich die Becher dazu gestapelt. Manchmal mussten wir die Aufnahmen gleich wieder löschen, weil sie zu unscharf waren oder weil eine Hand von uns auf dem Bild zu sehen war. Obwohl der fertige Film im Ganzen nur etwa drei Minuten dauert, hat uns die Zeit zum Drehen an den Werkstatt-Nachmittagen gar nicht gereicht. Wir sind deshalb montags immer in der sechsten Stunde in der Schule geblieben und haben weiter gemacht, bis alles fertig war. Den Ton zum Film haben wir extra aufgenommen. Den genauen Text mussten wir vorher natürlich aufschreiben. Robin und Sarah sprachen dann den Text ins Mikrofon. Den fertigen Film haben wir zuerst in unserer Schule gezeigt. Mit unserem Trickfilm haben wir bei einem Wettbewerb teilgenommen. Einen Preis haben wir zwar nicht gewonnen, wir wurden aber zum Trickfilm-Festival nach Stuttgart eingeladen. Dort haben wir im Kino Metropol zuerst sieben Filme von Profis angeschaut. Mit vielen anderen Kindern durften wir auch an einem Workshop teilnehmen, wo wir an verschiedenen Stationen Daumen- und Zwirbelkinos gebastelt haben. Dabei konnte man gut erkennen, dass schnelle, wechselnde Bilder als Bewegung wahrgenommen werden. Jeder von uns hat ein T-Shirt geschenkt bekommen. Das Essen vom Büfett hat nichts gekostet. Nach dem Essen nutzten wir die freie Zeit, um ein bisschen durch die Stuttgarter Fußgängerzone zu laufen. Am Nachmittag wurde unter anderem auch unser Film gezeigt. Wir holten uns noch Autogramme von dem Moderator Steven, den wir vom Fernsehen kennen.

Info Wer sich für den Film interessiert, kann ihn auf unserer Schulhomepage (www.ulrich-schiegg-schule.de) unter der Rubrik Werkstatt anschauen.

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