Spielfeld bekommt neuen Belag

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Die Gemeinde Kuchen steht finanziell im Moment sehr gut da: Knapp fünf Millionen Euro sind auf der hohen Kante und gut zwei Millionen Euro aus dem Haushalt 2016 übrig. Deshalb kann sich die Kommune den „Luxus“ zusätzlicher Investitionen leisten. Bei einer Gemeinderatssitzung im April schlug die Verwaltung untere anderem vor, das marode Kleinspielfeld im Sportzentrum Anken herrichten zu lassen. In der Sitzung am Montag gab es dafür jetzt grünes Licht vom Gemeinderat: Das Spielfeld wird für rund 31 000 Euro mit einem Kunstrasenbelag ausgestattet.

Angesichts der Finanzlage der Gemeinde sei diese Investition „vertretbar und auch angezeigt“, heißt es in der Sitzungsvorlage der Gemeinde. Durch weiteres Abwarten werde der Zustand der Sportanlage schließlich nicht besser. Außerdem könne der FTSV das Kleinspielfeld auch für seine Trainingseinheiten nutzen, so würden Stadion und B-Platz geschont.

Doch auch für Stadion und B-Platz haben Gemeinderat und Verwaltung Pläne: Die 30 Jahre alte Tartanbahn im Ankenstadion soll ersetzt und der B-Fußballplatz mit einem Kunstrasen auf Vordermann gebracht werden. Für dieses Vorhaben ist die Gemeinde allerdings auf Fördergelder angewiesen: Der Kunstrasenplatz allein kostet eine knappe halbe Million Euro.

Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung deshalb damit, die Weichen für einen Antrag auf Mittel der Sportförderung zu stellen. Ob dieser Erfolg hat, steht allerdings noch in den Sternen: Der Fördertopf ist in der Regel überzeichnet. Die Nachbargemeinde Gingen kam dieses Jahr mit ihrem Antrag für die Sanierung der Hohensteinhalle nicht wie erhofft zum Zug.

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