SPD: Salach gute Gemeinde für Kinder

Salach entlastet junge Familien und bietet rechtzeitig mehr Betreuungsplätze für Kinder. Diesen Einsatz loben die Sozialdemokraten im Gemeinderat.

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Die SPD im Salacher Gemeinderat Salach. Für die Fraktion ist eine Leitschnur ihres Handelns, dass Salach eine familienfreundliche Gemeinde ist. Das schreibt die Fraktion in einer Pressemitteilung. Ein wichtiger Schritt in diesem und nächstem Jahr sei es, für gesetzlich geforderte Betreuungsplätze für unter Dreijährige (U3) bereitzustellen. Mit dem Bau eines zweigruppigen U3-Anbaus an den Gemeindekindergarten werde der Grundstock dafür gelegt, erläutert Annette Schweiss. Die Arbeiten dafür würden vom Gemeinderat schrittweise vergeben. Zusätzlich greife das Angebot der privat betriebenen Großpflegestellen in der Gemeinde, ebenso die Betreuung für Kleinkinder in Sankt Elisabeth sowie das Engagement der Tagesmütter.

Für die SPD war und ist klar, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zeitgemäße kommunalpolitische Antworten verlangt. Nur so werde es die Gemeinde schaffen, dass Salach Nachwuchs in seinen Reihen hat und eine wachsende Gemeinde bleibe. Im Sinne einer Politik für Familien und einer sozialen Gemeinde drängt die SPD auf mehr Engagement in der Gemeinde für den Bau von Mietwohnungen und Eigentumswohnungen. Dies sei, nach Bildung und Betreuung, die zweite Säule eines familienfreundlichen Salach. Die Wohnraumförderung werde durch die Landesregierung verbessert. Anträge der SPD auf mehr Engagement im Geschosswohnungsbau lägen im Gemeinderat vor. Bauträger müssten jetzt gewonnen werden. Für einen "Einstieg" junger Familien, darauf weist Helga Greiner hin, seien bezahlbare Wohnungen unerlässlich. Und effiziente Flächennutzung, statt extensivem Flächenverbrauch, sei ein Gebot der Stunde.

Dritte Säule einer familienfreundlichen Kommunalpolitik ist ein gutes ÖPNV-Angebot, glaubt die SPD. Die Fraktion ist zuversichtlich, dass mit dem neuen Winter-Fahrplan der Regionalexpress in Salach hält, so Fraktionsvorsitzender Peter Hofelich. Und dabei dürfe es nicht bleiben: die S-Bahn und der VVS müsse endlich ins Filstal und in die Eisenbahn-Gemeinde Salach kommen. Der Kreistag müsse den Weg dafür frei machen. Daraus folge für Salach städtebaulich, dass sich die Gemeinde um eine attraktive Gestaltung des Bahnhofvorplatzes kümmert. Birgit Rapp-Zeiser: "Wir ringen um einen attraktiven und funktionsfähigen Ortskern."

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