Siebenschläfer und ihre Jungen in Ruhe lassen

Sie nisten in Gartenhütten oder machen sich in Dachstühlen gemütlich. Die possierlichen Siebenschläfer gehören nach dem Bundesnaturschutzgesetz zu den besonders geschützten Tieren.

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Draußen eher ein seltener Gast. Siebenschläfer suchen sich gerne einen Platz im Trockenen  Foto: 

Sie nisten in Gartenhütten oder machen es sich in Dachstühlen gemütlich. Die posierlichen Siebenschläfer gehören nach dem Bundesnaturschutzgesetz zu den besonders geschützten Tieren. Bevor die Nager ab Oktober in den Winterschlaf fallen, fressen sie sich in den letzten Sommerwochen ein Fettpolster an. Ein entsprechender Umgang mit den geschützten Nagern sei deshalb in dieser Zeit besonders wichtig, erklärt die Wildtierbeauftragte des Landratsamts, Patricia Brandbeck. Sie rät jedem, der ein Siebenschläfer-Nest mit Jungtieren findet, dieses in Ruhe zu lassen, es nicht zu berühren und sich vorsichtig wieder zu entfernen.

Jungtiere, die sich auf dem Boden befinden, können behutsam wieder in das Nest gesetzt werden. „Vermeintlich verlassene Jungtiere dürfen nicht mitgenommen werden.“ Das Muttertier werde seinen Nachwuchs im Normalfall nicht einfach sich selbst überlassen. Im Gartenbereich könne es vorkommen, dass Siebenschläfer beim Erklettern von Regenrinnen in die Regentonne fallen und darin ertrinken. Das könne verhindert werden, in dem man zum Beispiel einen Ast quer in die offene Tonne stellt, „an dem die Tiere im Notfall hinauf klettern können.“

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