Sicherheit geht beim Fliegen vor

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Das frohe Alter Amstetten beim Besuch des Flughafens Echterdingen. Pfarrer Reinhard Hoene hatte die Teilnehmer im Bus dorthin chauffiert.  Foto: 

Eine angenehme Ausfahrt erlebte das Frohe Alter Amstetten, als es jetzt den Stuttgarter Flughafen besuchte. Die 40 Teilnehmer ermöglichten es Pfarrer Reinhard Hoene, seinem Hobby Busfahrer zu frönen. Bei guten Temperaturen gab es hochinteressante Informationen über den Flugbetrieb.

Im Flughafenrestaurant machten die Amstetter zunächst eine Kaffeepause. Über das Terminal ging es in den Sicherheitsbereich. "Wir werden behandelt wie Passagiere", machte Flughafenführer Jürgen Roth klar. Die Sicherheit gehe vor, bei Flügen in die USA müsse man sogar die Schuhe ausziehen.

Danach ging es an den Rand der Start- und Landebahnen. Hier ist echt was los, täglich starten bis zu 400 Maschinen mit 100 Flugzielen. Die Teilnehmer sahen Starts und Landungen zu. Für die Anwohner ist der Fluglärm ganz schön stressig, denn der geht von 6 Uhr morgens bis 23 Uhr.

Der Stuttgarter Flughafen wurde 1939 erbaut und vor 19 Jahren erweitert, übrigens vom gleichen Architekten, der in Berlin am Werk ist. Die Start- und Landebahn hat eine Länge von dreieinhalb Kilometer. An die sieben Millionen Fluggäste gingen hier im vergangenen Jahr in die Luft.

Von dem 400 Hektar großen Betriebsgelände sind 200 Hektar Grünfläche. In dem riesigen Biotop leben 80 verschiedene Pflanzen und Tiere. Das zieht natürlich die Bussarde, Falken und Habichte an, die mit Hasen und Mäusen reichlich Nahrung finden.

Der Shuttle-Bus brachte die Gäste zur Feuerwehr, deren Ausrüstung höchsten Ansprüchen genügt. Ein Wagen mit Spritzkanone kann zehn Meter weit spritzen. Bei Gewitter dürfen Flugzeuge weder starten noch landen.

Weiter gab es Einblicke in die Verladestation für Koffer. Das Gepäck geht manchmal ganz andere Wege, als es der Mensch will. Nach zwei Stunden bester Information über den "Flugbetrieb Stuttgart" dankte Frau Schak vom Frohen Alter für die gute Führung. Die Abendeinkehr führte die lustige Gesellschaft ins "Deutsche Haus".

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