Sechs Hände auf einem Klavier

"Ensemble trifft Orchester" - unter diesem Motto präsentierte sich die Musikschule Donzdorf bei ihrem Jahreskonzert in der Stadthalle Donzdorf.

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Die Musikschule Donzdorf zeigte bei ihrem Jahreskonzert, welche Möglichkeiten der Ensemble-Bildung es gibt zwischen verschiedensten Instrumenten- und Schülergruppen, vom Duo bis zum großen Orchester am Schluss, bei dem auch Mitglieder der Jugendkapelle des Musikvereins mitspielten.

Die Combo des Rechberg-Gymnasiums bereicherte das Konzert um ein zusätzliches Klangspektrum auf hohem Niveau. Einbezogen waren auch Kooperationsgruppen der Schulen: die "Trommellöwen" der Steingarten-Grundschule, der Winzinger Grundschulchor und die Gitarrenklasse der Grundschule Lauterstein. Für Kurzweil sorgte der Einsatz von Schlagzeug und Percussion bei den verschiedensten Ensemble-Kombinationen.

Die "Musikalische Früherziehung" (MFE) und die "Musikalische Grundausbildung" (MGA) präsentierten sich in Zusammenarbeit mit den "Trommellöwen" und dem Winzinger Chor (Solo: Madeleine Kierstein); sie sangen, spielten auf Blockflöten, trommelten und tanzten gekonnt zusammen zu traditionellen und aktuellen Stücken. Auch das Streicher-Ensemble ließ neben Mozart die Beatles erklingen.

Das Blockflötenensemble der Erwachsenen spielte zusammen mit Maria Blazsek am Klavier eine flotte amerikanische Tanzsuite. Es gab zarte Gitarrenklänge im Duo und eine buchstäblich "enge" Trio-Zusammenarbeit am Klavier: Sechshändige Stücke wurden mit Bravour vorgetragen. In der Quartett-Konstellation mit Klavier vierhändig und Querflöten erklang ein anspruchsvolles Tanzstück, und etwas ganz Besonderes war die Kombination Klavier vierhändig mit Vibrafon (virtuos gespielt von Will Lindfors) und Schlagzeug.

Das Nachwuchsensemble (Flöten, Akkordeon, Keyboard) wurde durch die Zusammenarbeit mit Junior-Schlagzeuger Leon Eitel zusätzlich rhythmisch bereichert, und die jungen Lautersteiner Gitarristen spielten als Ensemble mit ihrem Lehrer und den Flöten der MGA, Akkordeon und Schlagzeug klangschön und rhythmisch prägnant.

Am Schluss zeigte das Gesamtorchester, zu welchem musikalischen "Gesamtkunstwerk" eine große Zahl von Schülern aus verschiedenen Gruppierungen angeleitet werden kann.

Das Publikum in der voll besetzten Stadthalle belohnte alle Beiträge mit viel Applaus.

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