"Jetzt beginnen lustige Zeiten"

Die Faschingszünfte aus Wäschenbeuren und Umgebung trotzten gestern beim Häsabstauben zum Auftakt der Fasnetszeit dem Schmuddelwetter.

MARTINA ÜREK |

Der Vorsitzende des Wäschenbeurer Brauchtumsvereins Marco Schmid rief die rund 150 Zuschauer und die Vereine auf, dicht aufeinander zu rücken, damit es wärmer wird. Ein Vesperwagen bot Glühwein an, den viele dankbar zum Aufwärmen tranken. Die Guggen der Donzdorfer Noda-Biagr sorgten mit ihren exotischen Kostümen, Faschingsliedern und Schlagern für die musikalische Unterhaltung. Die Tanzgarde Wäschenbeuren bot mit ihren drei Kinder und Jugendgruppen etwas fürs Auge und das Aufstellen des Fasnetsbaumes war sicher der Höhepunkt des "Häsabstaubens" zum Auftakt der Fasnetssaison am Dreikönigstag.. Auch Taufen standen auf dem Programm. Die frisch gebackenen Narren mussten von einer Rutsche hinunter in ein Fass mit Sägemehl sausen.

Die Fahnen gehisst und die Masken über das Gesicht gezogen. Die Flecka Hexa, und Wäschweiber mit ihren alemannischen Masken und auch die Krettabachkatza mit ihren Plüschkostümen waren mit Feuereifer bei der Narrensache. "Es wird Zeit, dass es endlich los geht", kommentierte eine Zuschauerin das bunte Treiben. Auch eine junge Flecka Hex konnte nur zustimmen. "Jetzt beginnen lustige Zeiten". Marco Schmid, der das bunte Treiben moderierte, rief die Narren dazu auf, die "in der fünften Jahreszeit die Gegend unsicher zu machen" - mit Blick auf den anwesenden Bürgermeister - "aber anständig zu bleiben".

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