Gutachten zur Drückjagd liegt vor

Die Göppinger Polizei hat jetzt das Gutachten vom Landeskriminalamt zur Adelberger Drückjagd am 15. November 2012 erhalten. Dabei war das Auto einer Frau von einem Projektil getroffen worden, das die Scheibe durchschlug.

Die Frau, die auf der nicht abgesperrten Straße in Richtung Oberberken unterwegs war, erlitt einen Schock. Eine Gruppe Jäger war kurzfristig zur Jagd im Revier von Kreisjägermeister Kurt Mürdter zusammengekommen, dieser war auch Jagdleiter. Recht bald hatte die Göppinger Polizei eine Waffe im Verdacht, aus ihr sollte der Querschläger mutmaßlich abgefeuert worden sein. Um sicher zu gehen, wurde das Gewehr ans Landeskriminalamt nach Stuttgart geschickt. Dessen Experten haben das fertige Gutachten nun nach Göppingen geschickt - doch wer genau geschossen hat, darauf will sich die Polizei weiterhin nicht festlegen. "Es sind noch Ermittlungen zu tätigen", sagte am Montag Polizeisprecher Rudi Bauer. Offenbar muss die fragliche Waffe noch einwandfrei einem bestimmten Jäger zugeordnet werden.

Kurzfristig waren die zehn Waidmänner am 15. November zu dem Maisfeld am Adelberger Ortsrand gekommen, nachdem dort Wildschweine gesichtet worden waren. Wie das Auto getroffen werden, war Mürdter am Tag nach dem Vorfall nicht klar, die Wildschweine seien 100 Meter weit entfernt in der anderen Richtung gewesen, als geschossen wurde.

4 Kommentare

20.02.2013 08:03 Uhr

Schlimm

die sind so schießwütig, dass es egal ist was sie treffen. Jagd gehört abgeschafft!

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19.02.2013 21:21 Uhr

gegen die Jagd !!!

- Die Jagd schadet dem Gleichgewicht der Natur
- Durch die Jagd steigt die Überpopulation der Wildscheine & andere Waldtiere immer weiter:
- Familienverbände werden auseinandergerissen, worauf die Wildschweine mit vermehrter Fortpflanzung reagieren
- Durch das Ausstreuen von Nahrung werden die Waldtiere angeregt sich noch mehr zu vermehren
- Die Bejagung des Fuchses führt zur Flucht und damit zur Ausbreitung von Tollwut
- Alle wesentlichen von der Jägerschaft genannten Gründe für die Jagd sind heute wissenschaftlich widerlegt
- Der Jagd fallen jährlich zusätzlich ca. 400.000 Katzen und ca. 65.000 Hunde zum Opfer

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19.02.2013 17:19 Uhr

Immer mehr kommen zu Schaden

@Karl Sauer

Gebe Ihnen zu 100% Recht !!!
Immer mehr Bürger werden durch die Hobbyjagd verletzt oder gar erschossen.
Mir kommt es auch so vor, als würde man hier nicht die Wahrheit finden wollen.

Geben Sie das mal bei Google ein:
Jagdunfälle und Straftaten 2013

oder:

Jagdunfälle und Straftaten 2012

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19.02.2013 13:12 Uhr

Volksverblödung?

Will die Polizei wirklich behaupten das die illegale Waffen die nicht registriert waren zu Einsatz kamen? Die Waffe muss auf einen Jäger registriert sein. Oder behauptet dieser einfach das jemand Anderes mit seiner Waffe geschossen hat? Ausreden nie verlegen. Sie müssen in Richtung Strasse geschossen haben. Ein Geschoss kehrt nicht direkt um. Vor allem keine Geschosse die sich deformieren und zerteilen. Was soll also dieser Artikel? Sollen Sie doch gleich sagen das sie den Jäger nicht zur Rechenschaft ziehen wollen. Würden Geschosse nämlich so abprallen wie hier behauptet wird dann dürfte auf keiner Schießstätte oben Betonbalken sein, den die Geschosse könnten ja zurückkommen. Siehe http://www.ardmediathek.de/wdr-fernsehen/die-story/waffen-sind-mein-leben?documentId=10951282
Ein Abpraller geht nur wenn schon ungefähr die Richtung vorgegeben ist. Also Richtung Strasse. Und eine Gefahr muss immer vermieden werde

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