Schlierbacher Schule in neuem Gewand

Zum Abschluss der 3,4 Millionen Euro teuren Renovierung gab es eine offizielle Feierstunde.

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„Schöne Schule, frische Schule, neue Schule – hey!“ sangen die Kinder des Schulchors der Grundschule Schlierbach ihre Freude heraus. Tatsächlich zeigt sich das Schulgebäude im neuen Gewand: Rund 3,4 Millionen Euro hat die Sanierung gekostet, die seit Sommer 2016 die Schulgemeinschaft in Atem gehalten hat. Zwar wurden größere Arbeiten während der Ferien erledigt, teilweise fanden die Arbeiten aber parallel zum Unterricht statt.

Eine komplett neue Haustechnik wurde eingebaut, der Brandschutz auf den neuesten Stand gebracht, Klassenzimmer, Verwaltungsräume, Musiksaal und Foyer renoviert, neue Möbel und moderne Whiteboards angeschafft: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen“, sagte Bürgermeister Paul Schmid. Dazu sind ein weiteres Lehrerzimmer und ein Raum für die Schulsozialarbeit entstanden. Besonders freut den Rathauschef, dass alle Arbeiten zum Beginn des Schuljahres abgeschlossen werden konnten und der Kostenrahmen eingehalten wurde.

Dennoch bezeichnet Schmid den Abschluss der Sanierungsarbeiten nur als Zwischenetappe: „Bereits im Dezember wird der Gemeinderat über einen Anbau mit weiteren Räumen für die Ganztagsbetreuung der Schülerinnen und Schüler der Grundschule und der Gemeinschaftsschule beraten müssen.“ Susi Eckle-Schaal, Leiterin der Grundschule, zeigte sich ebenfalls begeistert. „Es freut uns, dass es uns gelungen ist, ein Schulgebäude mit einer zukunftsträchtigen Ausstattung zu bekommen.“ Dafür bedankte sie sich ausdrücklich bei den Gemeinderäten und dem Bürgermeister. Ein ebenso großes Dankeschön ging an die Architekten und Fachplaner. Besonders aber bedankte sich Eckle-Schaal bei ihrem Kollegium: „Jeder hat angepackt und mitgeholfen, wenn es etwas zu tun gab – auch in den Ferien.“

Manfred Mettang, Leiter der Gemeinschaftsschule Albershausen-Schlierbach, freute sich ebenfalls, sind doch die höheren Klassen der Schule in Schlierbach untergebracht. „Sie haben investiert in die Zukunft der Kinder und Jugendlichen und Verantwortung übernommen für die Weiterentwicklung der Schule“, sagte er in Richtung Verwaltung und Gemeinderat. Auch Elke Weccard, stellvertretende Leiterin des Schulamts Göppingen, dankte der Gemeinde für diese Zukunftsinvestition. „Wenn eine Gemeinde in ihre Schule investiert, ist das ein gutes Zeichen. Herzlichen Dank und weiter so!“

Der Architektin Christina Hautz blieb es zum Schluss überlassen, noch einmal detailliert durch die einzelnen Sanierungsschritte zu führen. Im Anschluss hatten die Anwesenden Gelegenheit, sich im renovierten Gebäude umzusehen

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