Schauen, was geht

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So kann man sich täuschen. Unter Gemeinderäten ist die Vorstellung verbreitet, dass Wohnmobilisten knausrige Urlauber seien. Jetzt sagen uns die Touristiker das Gegenteil. Das sei eine lukrative Kundschaft, die pro Person und Tag 40 Euro ausgebe. Für Tourismusgemeinden also Premium-Gäste.

Keine Frage: Im Stauferkreis, der sich dem Tourismus zugewandt hat, muss man sich danach orientieren. Wer will sich so zahlungsfreudige Kundschaft entgehen lassen? Und die Ausgangslage ist gar nicht mal schlecht. Es gibt kreisweit an die 30 Stellplätze für Wohnmobile. Eben jetzt hat Heiningen drei Plätze beigesteuert, nach dem Motto: Wo ein Bad ist, sind Wohnmobilisten willkommen. Das hat allerdings auch seinen Preis: nach aktuellem Stand 35 000 statt 20 000 Euro, wenn man die Bauhofleistungen mitrechnet. Gleichwohl ist es eine Investition in die Zukunft.  In Bad Boll wünscht man sich auch Wohnmobilstellplätze, wie sie die Bäder im oberen Filstal haben, und wird wohl auch noch den Platz dafür finden.

Der Platz alleine macht es nicht – da haben die Touristiker schon recht. Umgebung und Standard müssen passen. Man muss in Ruhe nach Verbesserungen suchen und schauen, was geht. Die Situation in Bad Ditzenbach springt ins Auge: Dort gibt es den mit Abstand größten Wohnmobil-Parkraum, aber der bekommt Lärm von der Straße. Der Landkeis könnte sich mal Gedanken machen, ob er dort in eine Lärmschutzwand investiert.

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