Rotary Club Göppingen feiert Matinee

Der Rotary Club Göppingen feierte am Sonntag mit einer Matinee sein 60-jähriges Bestehen. Im Fokus stand dabei die Vorstellung einer Festschrift. Das Papier würdigt die Leistung wichtiger Mitglieder.

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Walter Keller und Marlis Prinzing führten durch die Matinee des Rotary Clubs Göppingen. Im Mittelpunkt stand die Vorstellung einer Festschrift, die verdiente Mitglieder würdigt.  Foto: 

"Ein gutes Beispiel ist nicht eine Möglichkeit, andere Menschen zu beeinflussen, es ist die einzige." Mit diesem Satz von Albert Schweitzer stimmte Marlis Prinzing die rund 150 Anwesenden auf die Jubiläumsveranstaltung zum sechzigjährigen Bestehen des Rotary Clubs Göppingen ein.

Bei einer festlichen Matinee im Gerber Bräu in Uhingen stand die Vorstellung einer Festschrift der Rotarier im Vordergrund. Zusammen mit Walter Keller, der federführend bei der Gestaltung des schriftlichen Rückblicks gewirkt hat, führte Marlis Prinzing durch ein kurzes Programm. Zuerst gab sie den Anwesenden einen kurzen Überblick über die Verteilung der 1,2 Millionen Rotarier auf der ganzen Welt. Die rund 1000 Clubs in Deutschland werden jeweils für ein Jahr von einem Präsidenten geführt. Franz Fischer hat das Amt für die hiesigen Rotarier inne.

Der erinnerte die Anwesenden in seiner Rede an die wirtschaftliche und soziale Situation des Jahres 1953 nach dem Krieg. Dabei betonte er den Mut der Männer, die in dieser schwierigen Zeit den Rotary Club gegründet haben.

Damit übernahm Prinzing die Einleitung auf die Präsentation der Festschrift. Dieser Rückblick enthält Geschichten über Personen, die eine besondere Leistung für den Club erbracht haben. Prinzing erläuterte, dass der Titel "VorBilder" eine dreifache Bedeutung habe. Zum einen stehe er für die Bilder von Personen des Clubs aus vergangenen Zeiten. Zum andern rücke er ins Blickfeld, welche Aufgaben diese Mitglieder übernommen haben. Die dritte Bedeutung liege im wörtlichen Sinn des Vorbilds, zu welchem die Personen durch ihren Einsatz geworden sind.

Keller ergänzte, dass das Jubiläum einen Rückblick auf zwei Generationen der Rotarier in Göppingen bietet. Mit der Festschrift möchte er festhalten, was die Männer der ersten Stunde des Clubs für die Bürgergesellschaft geleistet haben. Als Beispiel nannte er Professor Paul Krauß, der als Psychiater nicht nur eine Klinik in Göppingen aufgebaut, sondern auch einen bedeutenden Beitrag zum Aufbau des Kulturkreises geleistet hat.

Im Anschluss an die Vorstellung der Festschrift richtete unter anderem Landrat Edgar Wolff Grußworte an die Gäste. Er freute sich im Namen des Landkreises, einen solchen Club in Göppingen zu haben, der mit solcher Kraft über 60 Jahre hinweg im Landkreis gewirkt hat. Auch Oberbürgermeister Guido Till zollte den Göppinger Rotariern als Vertreter der Stadt Göppingen seinen Respekt. Er lobte die Ausdauer des Zusammenschlusses beim bürgerschaftlichen Engagement, und dass die Mitglieder ihre Ziele nicht aus den Augen verlieren.


Spendenfreudige Rotarier

Mehrere Spenden überreichte der Rotary Club anlässlich seines Jubiläums. Edgar Wolff bekam einen Scheck über 2500 Euro für den Kreis, Guido Till die gleiche Summe für die Stadt. Einen Scheck über 5000 Euro nahm Roland Eisele entgegen. Dem Vorsitzenden der Stadtkirchenstiftung zufolge wurde damit die 100.000 Euro-Marke des Stiftungskapitals für die Erhaltung des kirchlichen Bauwerkes erreicht.

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