Rektor Werner Fischer hat sich in den Ruhestand verabschiedet

Nach zehn Jahren als Leiter der Realschule Süßen ging Rektor Werner Fischer in den Ruhestand. Sein Engagement für die Schule wurde gewürdigt.

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Süßens Bürgermeister Marc Kersting hat den Rektor der Geschwister-Scholl-Realschule, Werner Fischer (r.), in den Ruhestand verabschiedet.  Foto: 

Werner Fischer, der Rektor der Geschwister-Scholl-Realschule Süßen, wurde kurz vor Ferienbeginn in den Ruhestand verabschiedet. Viele Gäste folgten der Einladung, um ihren Kollegen, Wegbegleiter und Freund für seine Arbeit zu ehren und sein Engagement zu würdigen, so eine Mitteilung.

Zur musikalischen Einstimmung hatte die Lehrerin Gerda Böhner mit ihren Schülerinnen Mia und Flora Eleuther ein mehrstimmiges Flötenspiel einstudiert. In der Begrüßungsrede wurden vom Konrektor Hans Zeller „Glückwünsche zum neuen Lebensabschnitt“ ausgesprochen. Ein Abschied sei auch immer ein Neubeginn. Nun gehe der Kapitän von Bord. Ein Kapitän, dessen Arbeit von Innovation, Herz und Einsatzwillen geprägt war.

Auch die Rede von Jörg Hofrichter vom Staatlichen Schulamt Göppingen unterstrich in einem Rückblick zu Werner Fischers Schullaufbahn dessen Engagement und die spürbare Wärme, mit der er sich für Schule und Schüler einsetzt habe.

Diesen Einsatz lobte auch Bürgermeister Marc Kersting. Werner Fischers pädagogische und organisatorische Talente, aber auch der Kampf für seine Überzeugungen haben dazu beigetragen, dass die Geschwister-Scholl Realschule ein hohes Ansehen genieße. Besonders die naturwissenschaftlichen Bereiche seien durch Fischer gestärkt worden. Er habe der Schule „seine eigene Note“ verpasst. Kersting bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und die innovativen Ideen.

Wie auch seine Vorredner verglich Schuldekan Johannes Geiger die Arbeit des Schulleiters mit Handball. Siege könne man nur im Team erreichen und Fischer habe sich den vielen Herausforderungen wie ein Mannschaftssportler gestellt. Im Anschluss boten die Lehrer Helmut Fischer, Mathias Nagl, Nicole Vollmer und Nina Müller einen musikalischen Beitrag dar. Mit der Textzeile „Summertime and the livin’ is easy …“ stimmten sie auf die Pension ein.

Dann sprach Steffen Lonczig, Schulleiter der Johann-Georg-Fischer Schule. In einem humorvollen Gedicht schilderte er den Tagesablauf eines Pensionärs. Danach ging er dazu über, wie sich die Ansprüche an die Schulen stark geändert haben und dass ein Schulleiter ein „multifunktionales Wunderwesen“ sei. Auch hier wurden wieder Parallelen zu Fischers Hobby, dem Handball, gezogen.

Anschließend erhielten der Elternbeiratsvorsitzende Helmut Rau und Alwin Dirr vom Förderverein das Wort. Auch sie betonten, mit welcher Schülerorientierung Werner Fischer die Schule geführt habe. Seine faire und sachliche Art, sein Engagement und seine Kollegialität wurden auch von Gerlinde Mak-Troche betont, die im Namen der Realschulrektoren sprach.

Für das Lehrerkollegium sprach Frank Hiller. Er bedankte sich im Namen des gesamten Kollegiums für die zehn Jahre, die von guter Zusammenarbeit geprägt waren. Im Anschluss sorgte das Kollegium durch den Song „My way“ für die Untermalung des Themas der „eigenen Note“, die Fischer der Schule mitgegeben hatte.

Zum Schluss sprach Fischer. Er beschrieb, in welcher Verbundenheit er mit seinem Vorgänger Werner Fuchshuber war und immer noch sei. Er schloss die Rede mit Anekdoten seiner Rektorenzeit.

Anschließend spielten die Lehrer das Lied „When I’m 64“ und das Buffet wurde eröffnet.  

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